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Thema 55. Gott unterbindet

 

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4672 4698 5369 5377 5472  5480 5485 5491 5501 5511
5514 5672 5720 5795 5840  5850 5999 6001

 

 

^ B.D. NR. 4672

Sowie ihr Mich aber vor die Welt stellen könnet, sowie es euch gelingt, stets Mich voranzustellen, dann wird euch auch die Welt nicht mehr belasten, sie wird euch nicht beunruhigen, sie wird spielend von euch bewältigt werden, und ihr werdet Herr sein über alles, was von seiten der Welt an euch herantritt.

 

 

^ B.D. NR. 4698

Immer wieder mache Ich euch auf diese Zeit aufmerksam, doch im Getriebe der Welt erscheint es euch unmöglich, daß eine solche Zeit noch vor euch liegt. Wie aber wollet ihr dann bestehen, so ihr euch nicht schon darauf vorbereitet, so euch von seiten der Welt keine Hilfe gebracht werden kann, weil Ich Selbst dies unterbinde? - Wie wollet ihr dann Hilfe erwarten, so ihr nicht an Mich glaubt und zu Mir eure Zuflucht nehmet?

Doch der rechte Glaube will gewonnen werden, und einen rechten Glauben nenne Ich nur den lebendigen Glauben, die feste innere Überzeugung dessen, an was zu glauben ihr vorgebt. Doch ihr werdet versagen, so euch diese schwere Glaubensprobe gestellt wird. Dann erst werdet ihr erkennen, wieviel mehr ihr euch befassen müßtet mit Gedanken an Mich, an euren Schöpfer und Vater von Ewigkeit, Der in Sich die Liebe, Weisheit und Allmacht ist, also euch helfen will und kann und es auch tun wird, so ihr eben diesen festen Glauben an Mich aufbringet. Der Glaube ist es, den Ich zu einem lebendigen gestalten will durch Mein Wort, das Ich immer wieder euch zuführe, und durch die Not und Glaubensproben, denen Ich euch schon jetzt unterwerfe, auf daß ihr reifet und stark werdet im Glauben, bevor die große Not einsetzet. Betrachtet einen jeden Tag noch als ein Geschenk und nützet ihn, lasset eure Gedanken schweifen zur Höhe, d.h., befasset euch öfter in Gedanken mit eurem Daseinszweck und Ziel, mit dem Leben in der Ewigkeit und mit Mir, Der Ich der Lenker und Gestalter alles dessen bin, was ist und an Den zu glauben euch leicht sein wird, wenn ihr es nur ernstlich wollet und euch gedanklich mit Ihm befasset.

 

 

^ B.D. NR. 5369

Dann kann er wahrlich dessen gewiß sein, daß Ich jegliche Sorge für sein körperliches Wohl übernehme, weil Ich will, daß Meine Erdenkinder nicht vom geistigen Streben zurückgehalten werden durch Sorgen jeglicher Art. Und ob es auch scheinen mag, als sei Meine Liebe zurückgetreten, ob es auch scheinen mag, als gedenke Ich eurer nicht - wartet geduldig, bis Ich Mich euch offensichtlich zu erkennen gebe. Oft will Ich, daß ihr der Hilfe von oben bewußt werdet, was erst dann geschehen kann, wenn ihr scheinbar hoffnungslos einer Not gegenübersteht. Es gibt keine Not, die so groß ist, daß Ich sie nicht bannen könnte, und es gibt keine Liebe, die so tief ist wie die Meine, die immer zur Hilfe bereit ist, nur durch weisheitsvollstes Ermessen oft erst den Zeitpunkt abwartet, da sie sich äußert, um Mich euch offenbaren zu können in Meiner Liebe und Macht. Doch lasset euch nicht dadurch beirren, daß Ich Mich mitunter verborgen halte. Ich weiß genau, wessen ihr bedürfet, wie Ich auch weiß, wie Ich euch helfen kann, daß es eine rechte Hilfe für euch sei.

 

 

^ B.D. NR. 5377

Immerwährenden Glaubensprüfungen seid ihr ausgesetzt, doch nur, auf daß euer Glaube gestählt werde, denn noch ist er schwach wie der eines Kindes, gemessen an den Anforderungen, die noch an euch gestellt werden in der kommenden Zeit. Immer wieder werdet ihr daher in Not geraten, in der ihr euch bewähren sollet insofern, als daß ihr euch an Den wenden sollet, Der allein eure Not bannen kann. Wie ein Wolkengebilde wird die Not dahinschwinden, so ihr euch vertrauensvoll dem himmlischen Vater übergebet und euch Ihm und Seiner Gnade empfehlet. Ihr habt ein so sicheres Mittel, jeder Not Herr zu werden, ihr brauchet nur Ihm eure Nöte vorzutragen und Ihn innig bitten um Hilfe - und es wird euch geholfen werden. Aber diesen festen Glauben müsset ihr zuvor ausreifen lassen, daß Er euch helfen kann und helfen will. Ein solcher Glaube bannet jede Not. Doch dazu müsset ihr Seiner Gegenwart bewußt sein, ihr müsset in so inniger Bindung mit Ihm stehen, daß ihr niemals das Gefühl habt, allein zu sein, sondern Ihn, euren Vater von Ewigkeit, stets neben euch spüret und dann auch ganz überzeugt seid, daß Er euch hilft.

 

 

^ B.D. NR. 5472

Meine Kinder will Ich stets recht belehren und ihnen Kenntnis geben, und Mein Wille ist, daß auch sie belehren, die unwissend sind: Eine große Gefahr bedeutet es für die Menschen, wenn sie sich in Fällen irdischer Not nicht an Mich selbst wenden, sondern mit eigener Kraft und verbissenem Trotz ihrer Not Herr werden wollen und es dann auch schaffen. Dann aber war es nicht ihre eigene Kraft, sondern ihre Gesinnung, die unbewußte innerliche Ablehnung Meiner Selbst, gestattete den Kräften der Finsternis, ihnen Kraft von unten zuzuführen und somit auch die Seele des Menschen zu beschlagnahmen, um nun stets mehr und mehr Einfluß zu gewinnen.

 

 

^ B.D. NR. 5480

Rufet Mich an, auf daß ihr euch bewußt unter Meinen Schutz begebet, und bleibet euch auch stets Meiner Gegenwart bewußt, und ihr werdet jeder irdischen und geistigen Notlage Herr werden, denn ihr tut es dann mit Mir, und Ich will euch begleiten auf jedem Schritt, ihr seid niemals allein - vorausgesetzt, daß ihr nicht allein sein wollet, und es ist euch völlig anheimgestellt, wem ihr euch anschließen wollet, Mir oder Meinem Gegner. Er wird immer bei euch sein, er wird euch bedrängen oder euch locken zu sich. Ich aber bin stets bereit, euch Schutz zu bieten gegen ihn, wenn ihr selbst es wollet. Doch da euer Wille ausschlaggebend ist, greife ich nicht sichtlich ein, so er euch bedränget, sondern Ich warte euren Ruf ab, der im Geist und in der Wahrheit zu Mir emporgesandt werden muß, um auch immer erhört zu werden.

 

 

^ B.D. NR. 5485

Irdische Not oft Offenbarung der Liebe Gottes.

13. September 1952. B.D. NR. 5485.

Meine Liebe zu euch ist grenzenlos, und doch glaubet ihr oft, Anlaß zu haben, dieses zu bezweifeln. Ihr fühlet euch oft von Mir verlassen, irdische Not tritt übermächtig an euch heran, und ihr wisset euch keinen Ausweg. Doch dann bin Ich nur scheinbar von euch zurückgetreten, um von euch gesucht zu werden, weil Ich euch immer wieder von neuem Meine Liebe offenbaren will, indem Ich euch helfe. Denn niemals ist die Not so groß, daß Ich sie nicht beheben könnte. Ich will euch Meine Liebe offenbaren - weil Ich eure Gegenliebe gewinnen will; euer Glaube an Mich und Meine Macht, eure Ehrfurcht vor Mir und euer Gehorsam sind nichts ohne eure Liebe, denn diese allein lässet Mich Meine Kinder finden. Und wo Liebe ist, ist auch Glaube und Ehrfurcht und Gehorsam, die Liebe aber ist das Gewaltigste, weil sie allein beglückt. Was tu' Ich nicht alles, um eure Liebe zu gewinnen. Doch so Ich euch das schönste Erdenleben bereitete, so Ich euch auch alles geben würde, was euch auf Erden beglückt, so würde dies nur eure Liebe zur Welt erhöhen, nicht aber zu Mir, Den ihr nicht sehet, weil eure Augen zur Welt gerichtet sind. Darum muß Ich Mich oft zurückziehen von euch, wenn auch nur scheinbar, Ich muß euch in weltliche Verlassenheit geraten lassen, in einen Zustand der Not und des Leides, ihr müsset eure eigene Ohnmacht erkennen und auch die Lieblosigkeit eurer Mitmenschen, um dann Mich zu suchen, nach Mir zu rufen und dann auch Meine große Liebe zu euch zu erkennen, so Ich euch aus eurer Not befreit habe. Dann erwacht auch in euch die Liebe, und sie wird immer stärker, weil ihr in Mir euren treuesten Freund und Bruder erkennet, den Helfer aus aller Not, den Vater, Der Seine Kinder innig liebt.

Meiner Liebe werdet ihr nicht auf ewig widerstehen können, doch eure Gegenliebe kann Ich nicht erzwingen, darum werbe Ich um sie mit aller Geduld, ohne jemals in Meiner Liebe nachzulassen, die euch doch erschaffen hat. Und jeder liebevolle Gedanke von euch erhöht Meine Liebe, weil er ein sicheres Zeichen ist dafür, daß Ich euch bald gewonnen habe für ewig. Darum wisset, daß ihr niemals verlassen seid, wenn ihr irdisch euch in Not befindet, wisset, daß Ich sofort zu euch trete, die ihr nach Mir rufet, wisset, daß Ich dann nur eure Liebe entfachen will, daß Ich Mich nach eurem Ruf, nach eurer Liebe sehne wie ein Vater, der sein Kind in die Arme schließen will, um es mit seiner Liebe beglücken zu können. Doch die Liebe will nicht einseitig sein, Gegenliebe erst beglückt, und diese will Ich von euch empfangen. Ich verlange immer nach euch, doch ihr müsset zuweilen in Notlagen geraten, denn ihr stehet mitten in der Welt, und euer Verlangen ist noch sehr geteilt, es richtet sich oft den irdischen Dingen zu - und dann greife Ich mitunter zu Mitteln, die euch wieder Mir zukehren sollen, um dann mit Meiner Liebe wieder hervorzutreten, um euch wieder Meine Liebe so zu erweisen, daß auch ihr in Liebe zu Mir entflammt, daß ihr Mein werdet und bleibet auf ewig.
Amen. B.D. NR. 5485.

 

 

^ B.D. NR. 5491

So ist auch jede irdische Not als Gnade anzusehen, weil sie zur Höhe führen kann, wenn sie als solche angesehen wird, wenn die Not dem Menschen bewußt werden läßt, daß er seinen Blick zur Höhe wenden soll, um Hilfe zu erbitten von Dem, Der immer helfen kann und will.

 

 

^ B.D. NR. 5501

Alles ist dann einem Menschen möglich, er kann über menschliche Kraft wirken, er kann alles recht richten, was verkehrt ist - er kann Kranke heilen, Wunder wirken, in Weisheit reden, er kann schauen in das Reich der Geister, mit ihnen sich verbinden in natürlichster Weise, er kann sich jederzeit versetzen dorthin, wo er will, er kann Menschen durchschauen, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind ihm ersichtlich - er kann alles, was nur einem Gott möglich ist, denn er ist Mein Kind, er ist ein göttliches Geschöpf, das alle Fähigkeiten in sich birgt.

 

 

^ B.D. NR. 5511

Erkennet ihr Mich nun in Meiner Vollkommenheit, die Liebe, Weisheit, Macht, Barmherzigkeit, Geduld, Gerechtigkeit in höchstem Maße bedeutet, so wird auch in euch die Liebe zu Mir aufflammen, denn als selbst einstmals göttliche Wesen sind alle diese Eigenschaften in euch, wenn auch noch ungelöst, da ihr sie in freiem Willen zurückdrängtet durch euren einstigen Sündenfall.

 

 

^ B.D. NR. 5514

Anruf Gottes um Kraft. Kraft von unten.

23. Oktober 1952. B.D. NR. 5514.

Und ihr werdet es immer wieder erfahren, daß ihr ohne Mich nichts vermöget, es sei denn, ihr rufet den, der Mein Gegner und euer Feind ist, der euch aber Kraft gibt, um euch zu verderben. Ihr werdet mit Meiner Hilfe alles überwinden können, doch ihr dürfet euch nicht verlassen auf eure eigene Kraft, denn dann seid ihr schon in den Fangnetzen des Satans, der das Gefühl der eigenen Stärke in euch aufkommen lässet, um euch abzudrängen von Mir. Oft seid ihr in irdischen Nöten allein auf euch angewiesen, von seiten der Mitmenschen kommt euch keine Hilfe, und ihr selbst fühlet euch zu schwach. Dann sollet ihr zu Mir rufen, und ihr könnet euch fest darauf verlassen, daß ihr aus der Not wieder herausgeführt werdet, so ihr an Meine Liebe und Meine Macht glaubet. Es ist aber grundfalsch, statt dieses Rufes eure Kräfte aufs äußerste anzuspornen, in dem Glauben, es dann schaffen zu können, der irdischen Not dann Herr werden zu können. Auch eure eigene Kraft habt ihr von Mir, und diese kann wohl viel leisten nach innigem Anruf um Hilfe. Denn Ich helfe zumeist in natürlicher Weise, daß es nicht wie ein Wunder wirket, und dennoch ist es Meine Hilfe, die euch zugeht. Ist aber der Ruf zu Mir vorangegangen, dann ist auch sicher alles gut, was ihr selbst nun unternehmet, denn Ich lenke eure Gedanken, so wie es förderlich ist für euch. Wohl leisten viele Menschen Außerordentliches, ohne Mich angegangen zu sein um Segen und Hilfe. Ihre Gesinnung kann trotzdem gut sein, und dieser Gesinnung entsprechend ist Meine Kraft nun tätig oder versagt sich. Es kann aber der Mensch durch seinen Liebewillen unbewußt die Bindung mit Mir eingegangen sein - dann werde Ich ihn auch unterstützen in irdischer Not, doch immer nur in einer Weise, daß auch er Mich erkennen lernen wird, so er über die offensichtliche Hilfe nachdenkt. Wer aber Mein Gegner ist schon durch seine Gesinnung, wer Mich bewußt und unbewußt ablehnet, wer Mich nicht zu brauchen glaubt, so seine eigene Kraft nicht ausreichet, der wird von Kraft bedacht, die von unten kommt. Und er wird zu erkennen sein in der Verwertung dessen, was er sich irdisch erworben hat. Es wird keine dienende Nächstenliebe sprechen aus seinem Denken und Handeln, aus allen seinen Werken. Seine irdischen Erfolge werden stets größer und größer werden, denn ihn stattet Mein Gegner aus mit Kraft im Übermaß, um ihn ganz zu gewinnen für sich, indem er ihn fest kettet an die Materie, indem er jede gute Regung in ihm erstickt im Verlangen nach irdischen Gütern, nach Reichtum, Ehre und Ruhm. Doch es wird kein Segen ruhen auf seinem Wirken, er wird auch nicht vermögen, Herr zu werden über sein Schicksal, das von Mir aus über ihn verhängt ist. Denn immer wieder suche Ich, dadurch seine Gedanken hinzulenken auf Den, Der allein mächtig ist im Himmel und auf Erden, immer wieder zeige Ich ihm seine eigene Schwäche, damit er sich anlehnet an Mich und sich von Mir Kraft und Stärke erbittet, wie zwar auch Mein Gegner ihn ständig bedrängen wird. Ohne Mich vermöget ihr nichts, mit Mir und Meiner Kraft aber alles. Doch lasset euch nicht täuschen von der Gegenkraft, die euch wohl reichlich versorget mit allem Irdischen, euch aber das Leben der Seele nehmen will, der euch völlig kraftlos machen will für die Ewigkeit. Denn er tut nichts umsonst, er schädigt euch, wo er nur kann, und jede Kraftzuwendung von unten müsset ihr bezahlen, denn er will nicht eure Seligkeit, sondern nur euer Verderben.
Amen. B.D. NR. 5514.

 

 

^ B.D. NR. 5672

Darum wird all Meine Sorge sein, euren Willen Mir zuzuwenden, Ich werde euch immer so lenken oder euer Schicksal so fügen, daß ihr zu Mir Zuflucht zu nehmen gedrängt werdet - doch immer unter Achtung eures freien Willens.

 

 

^ B.D. NR. 5720

Durch eure Not soll es euch bewußt werden, daß ihr selbst nichts vermöget aus eigener Kraft und daß ihr in eurer Hilflosigkeit zu Dem gehen sollet und könnet, Der mächtig ist, Der euer aller Vater ist, Der euch helfen kann und auch will, weil Er euch liebt. In diesem Bewußtsein, werdet ihr selbst euch als Seine Kinder fühlen und nun demütig und innig bittend Ihm eure Not vortragen, und Er wird euch helfen getreu Seiner Verheißung: Bittet, so wird euch gegeben werden - klopfet an, so wird euch aufgetan.

 

 

^ B.D. NR. 5795

Wie aber erkläret ihr euch die unzähligen kleinen und kleinsten Lebewesen, die im wahrsten Sinne des Wortes eine Plage für die Menschen bedeuten? Und die doch auch Meine Werke sind? - Auch diesen Lebewesen liegt eine Aufgabe ob: Geistige Substanzen in sich aufzunehmen, die noch unwillig sind zum Dienen - die wohl schon einen endlos langen Entwicklungsgang zurückgelegt haben, zeitmäßig also das Stadium erreicht haben, wo sie sich betätigen sollten, die noch Widerstand leisten, den sie nun in einem gewisserart negativen Wirken zum Ausdruck bringen, indem sie sich zerstörend betätigen - indem sie das Vergehen von Schöpfungswerken beschleunigen - und indirekt nun doch wieder beitragen zur Auflösung der Form. Den Menschen aber sind solche Zerstörungen, hervorgerufen durch sogenannte Schädlinge, widergesetzlich erscheinend, und darum gehen sie gegen diese vor - was auch wieder in Meinem Willen liegt, weil sie damit nur eine Besserung bezwecken, weil sie sich selbst und ihre Mitmenschen schützen wollen gegen ungünstige Auswirkungen und gleichzeitig sie nun die Verformung dieser Substanzen wieder auflösen.

 

 

^ B.D. NR. 5840

Glaubenskampf. Streiter Gottes.

30. Dezember 1953. B.D. NR. 5840.

Ich habe Mir ein Heer von Streitern ausgebildet, die mutig den Kampf aufnehmen gegen den Feind der Seelen und gegen alle, die in ihrem Unglauben euch bedrängen und also wider Mich sind. Diese alle gehören in das Lager Meines Gegners. Meine Streiter aber haben Mich als Heerführer, und Ich werde sie wahrlich herausführen als Sieger im letzten Kampf auf dieser Erde. Denn er ist euch gewiß - der Kampf um den Glauben, der Meiner kleinen Schar bevorsteht, in dem sie sich bewähren soll und aus dem Ich Selbst sie erretten werde, wie Ich es verkündet habe. Die Meinen haben diese Zeit der Bewährung noch vor sich und müssen daher ungewöhnlich gestärkt werden, auf daß sie standhalten, weil Mein Gegner in heftiger und brutalster Weise vorgehen wird gegen sie, um sie zum Wanken zu bringen in ihrem Glauben. Doch die Verbindung mit Mir trägt ihnen allen ungewöhnliche Kraft ein. Und darum ermahne Ich euch immer wieder: Haltet euch fest an Mich, löset euch nicht von Mir, sondern schließet euch immer fester an Mich an, stellet eine innige Verbindung her mit Mir, so daß ihr jederzeit eure Gedanken zu Mir senden könnet, so euch nur der kleinste Widerstand erwächst, der immer das Werk Meines Gegners ist. Ihr könnet alles erreichen, alles vollbringen und alles überwinden, wenn ihr nur Meine Gegenwart in euch zulasset, was schon der ernste Wille, Mein zu sein und zu bleiben, gewährleistet. Die innigen Gedanken, ein Gebet im Geist und in der Wahrheit und ständiges Wirken in Liebe sichert euch auch Meine ständige Hilfsbereitschaft, Meine Liebekraft und Meine Gnade. Und also seid ihr stets ausgerüstet und jedem Angriff von seiten Meines Gegners gewachsen, denn dann streitet nicht ihr allein gegen ihn, sondern ihr habt Mich zur Seite, und vor Meinem Lichtstrahl flieht er ganz gewiß. Und ihr werdet stets über ihn triumphieren können, solange ihr euch an Mich haltet, solange euch das Schild des Glaubens und der Liebe deckt. Wenn aber eure Blicke seitwärts schweifen, wenn sie der Welt zugewandt sind und ihr das Schild, das euch schützet, sinken lasset - wenn ihr Mich nur eine kurze Zeit auslasset und also die Welt zwischen Mich und euch treten lasset - dann seid ihr in ernster Gefahr, und davor will Ich euch warnen, wie ein liebevoller Vater seine Kinder warnet, daß sie nicht eigene Wege gehen sollen, sondern stets sich bei ihrem Vater aufhalten, damit dieser sie schützen kann, wenn Gefahr droht. Es sind nur Lieberufe, die Ich euch immer wieder zusende, weil Ich um euer Heil besorgt bin und weil Ich euch jeden unnötigen Kampf ersparen will, denn eures Herzens innersten Sinn und Streben kenne Ich und lasse euch auch nicht verlorengehen. Doch ihr könnet euch eure Wege sehr erschweren, wenn ihr Meiner Worte nicht achtet. Ihr sollet Meine Streiter sein und bleiben und sollet euch auf diesen letzten Kampf auf Erden vorbereiten. Und dazu gehört, daß ihr die Verbindung mit Mir nicht mehr löset, daß ihr keinen Weg mehr gehet ohne Mich, daß ihr Mir so ergeben seid, daß ihr nach Meiner Gegenwart verlanget, wann und wo es auch sei. Einen großen Vorrat an Kraft müsset ihr euch aufspeichern, der dann sich nimmermehr verringern wird, wenn ihr antretet zum letzten Kampf. Ich werde euch wahrlich zum Siege führen, wie Ich es euch verheißen habe.
Amen. B.D. NR. 5840.

 

 

^ B.D. NR. 5850

Im Himmel und auf Erden ist Mein Wille allein bestimmend, und alles tritt so an die Menschheit heran, wie es Meiner Liebe und Weisheit entspricht. Niemand, weder die Menschen auf der Erde noch die seligen und unseligen Wesen im geistigen Reich können sich Meinem Willen widersetzen, solange Ich ihn anwende. Und Ich lasse ihn so lange tätig werden, wie es Meinen Geschöpfen zum Besten dienet. Und so lange muß sich auch alles Wesenhafte in Meinen Willen einfügen. Ich weiß aber auch, wann es für das Wesenhafte dienlich ist, nach freiem Willen und Ermessen sich zu bewegen, zu handeln oder zu unterlassen. Dann tritt Mein Wille zurück, um dem Wesen die Möglichkeit einer freien Entscheidung zu geben. Auf Erden nun soll sich der freie Wille des Menschen entscheiden, und darum werdet ihr Menschen auf der Erde ein auffällig den Willen bestimmendes Eingreifen Meinerseits selten erwarten oder beachten können, denn dieses würde weder Meiner Liebe noch Meiner Weisheit entsprechen - ansonsten es wohl anders um den Reifegrad der Menschen aussehen - aber ein Vollkommenwerden in Frage gestellt würde.

 

 

^ B.D. NR. 5999

Ich will ständig euer Begleiter sein, und darum werden eure Wege dann unpassierbar oder gefährlich, wenn ihr sie allein wandelt und Ich es will, daß ihr rufet nach Mir, nach dem Führer, Der euch stets sicher geleitet über alle Klippen eures Weges hinweg.

 

 

^ B.D. NR. 6001

So ihr aber strauchelt oder euch abwendet von Mir, und sei es auch nur für kurze Zeit, dann sucht er einzuschlüpfen, und es gelingt ihm, euch durcheinanderzubringen, es gelingt ihm, Uneinigkeit und Streit, Ungeduld und Lieblosigkeit zu säen, wo Meine Gegenwart solches verhindert.

 

 

Siehe auch Thema 58. Ausweg

 

 

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