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Thema 4. Fürbitte

 

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Botschaften von Bertha Dudde sind hier aufgeführt, die sich mit Fürbitte beschäftigen.

Es gibt beeindruckende Botschaften von Bertha Dudde zum Thema Fürbitte. Und sie sind auch recht aufschlußreich und vergrößern das Verständnis zu vielen Aspekten des Gebetes der Fürbitte.

Wenn wir für jemanden beten, dann sind wir liebend tätig. Dieses Beten ist deshalb eine einfache Art Liebe zu praktizieren. Es ist etwas was wir immer und überall tun können. Wir können für Menschen hier auf der Erde bitten und wir können für Seelen im Jenseits beten.

Jetzt folgt eine Liste solcher Botschaften:

 

^ B.D. NR. 0187 Heilige Hallen. Segen der Arbeit für Geistwesen.

Es flehen dich unzählige Seelen an, ihnen zu helfen aus der Not, aus der Gewalt der bösen Mächte.

 

^ B.D. NR. 0190 Wirkung auf unwissende Geistwesen.

Ein lieber Gedanke, den du diesen allen zuwendest, gibt ihnen immer wieder Hoffnung und Kraft, die Arbeit an sich selbst zu beginnen und sich der Göttlichkeit zuzuwenden in beginnendem Erkennen.

 

^ B.D. NR. 0432 Erkennen im Jenseits. Verkleidung der Lichtwesen. Selbstvorwürfe.

Zu allen Zeiten sollt ihr derer gedenken, die das Erdental schon längst verlassen haben und eingehen mußten in das Jenseits in unreifem Zustand.

 

^ B.D. NR. 0669 Fürbitte für arme Seelen.

Und dort müsset ihr Menschen Hilfe geben, ihr müßt euch vorzustellen versuchen, daß ihr hilflosen Wesen beistehen könnt, aber an ihrem Elend unachtsam vorübergeht - daß ihr nur ganz geringe Mühe anzuwenden braucht und ihnen damit schon den Leidenszustand erträglicher machen könnt.

 

^ B.D. NR. 0807 Fernwirkung der Gedanken.

Es ist jeder Gedanke geistige Kraft, er kann daher erbeten, empfangen und weitergegeben werden - und es könnte dies auf Erden von Mensch zu Mensch noch weit mehr genützt werden, wenn den Menschen die Liebe innewohnen und durch einen gewissen geistigen Reifezustand ein Mißbrauch dieser Kraft ausgeschaltet würde.

 

^ B.D. NR. 0914 Fesseln der Seele. Leidenszustand. Saulus - Paulus.

Solche Umwandlung ist immer eine Folge von vorangegangener seelischer Erschütterung. Es kann irdisches Leid vorangegangen sein, es kann aber auch die plötzliche Erkenntnis Folge sein eines innigen Gebetes, das in Liebe für diese Seele von einem Mitmenschen zum Vater des Alls emporgesendet wurde, um der Seele beizustehen im Erdenkampf - im Kampf um das Leben in der Ewigkeit, denn ein solches Gebet ward völlig uneigennützig zum himmlischen Vater emporgesendet und hat sonach die Kraft schon in sich, da Liebe der Beweggrund war.

 

^ B.D. NR. 0916 Mitteilung eines Wesens aus dem Jenseits.

Und es ist daher auch erklärlich, daß du umgeben bist von unzähligen Wesen, denen deine Arbeit unnennbaren Segen eingetragen hat durch die immerwährenden Belehrungen, die ihnen gleichfalls zustatten kommen.

 

^ B.D. NR. 0981 Kundgabe eines jenseitigen Freundes.

Und so sind in deiner Nähe ständig sich-äußern-wollende Wesen, und sie warten auf die Vergünstigung einer Kundgabe, weil sie sich zum Teil selbst davon Segen versprechen. Sie lassen keine Gelegenheit ungenützt und bleiben auch immer um dich, weil es für sie unendlich trostreich ist, den sichtbaren Beweis der Verbindung vom Jenseits zur Erde durch deine geistige Arbeit gefunden zu haben.

 

^ B.D. NR. 1418 Göttliches Eingreifen. Voraussage.

Doch der Gottes Hilfe nicht zu benötigen glaubt, der hat sein Leben verspielt irdisch und geistig.

 

^ B.D. NR. 1741 Qualen der Seele im Jenseits. Verlangen nach irdischem Gut.

Es soll das Gebet für die Verstorbenen immer dem noch schwachen Willen dieser gelten und ihnen dadurch die Kraft zugewendet werden, diesen Willen zu stärken, daß er zur Höhe verlangt.

 

^ B.D. NR. 1863 Befraget nicht die Toten.

Alles Wesenhafte steht in Verbindung miteinander, dem Menschen nur so lange verborgen, wie er nicht geistig suchend ist - und zwar, um ihn zum Suchen zu veranlassen.

 

^ B.D. NR. 2123 Kraftloser Zustand im Jenseits.

Und diese Liebe, die also zur Kraft wird, muß ihr erst zugewendet werden von gebewilligen Wesen - entweder von Menschen durch das Gebet - was aber ein Akt des freien Willens des Menschen ist und von den jenseitigen Wesen wohl erwünscht, aber nicht erzwungen werden kann - oder von gebe-fähigen Lichtwesen, die auch erst dann austeilen können, wenn das Wesen das Verlangen hat, seinerseits zu helfen und sich liebend zu betätigen.

 

^ B.D. NR. 2165 Gebet für die Seelen im Jenseits, die keine Liebe auf Erden erworben haben.

Denn sowie ein liebender Gedanke solche einsamen Seelen streift, merken sie auf und wenden sich dem Ausgangsort jenes Gedankens zu, sie kommen in die Nähe des Menschen, der ihrer erbarmend gedacht hat, und beobachten ihn und sein Wesen, sein Handeln und seinen Gedankengang.

 

^ B.D. NR. 2172 Fürbitte für Gott-ferne Menschen.

Da aber nur durch inniges Gebet eine Änderung des Denkens erreicht werden kann, soll der Mensch keine Möglichkeit versäumen, für seinen Mitmenschen, der noch schwach ist im Glauben, innig zu beten. Die Kraft des Gebetes ist enorm, und durch das gläubige Gebet erreicht der Mensch alles, und besonders auf den Geisteszustand wirkt es sich aus, d.h., der Mensch wird seinen Widerstand gegen alles Geistige aufgeben, er wird nachdenklich werden und das, was er zuvor beständig ablehnte, nun durchdenken und zu einem anderen Ergebnis kommen als zuvor. Es hat der Mensch, der für seinen Mitmenschen um geistige Erhellung betet, außergewöhnlichen Einfluß auf letzteren, und es äußert sich dies so, daß jener nun willig anhört, was ihm vermittelt wird, auch wenn er anfänglich dagegen eingestellt war, daß er es durchdenkt, und so es ihm später wieder zum Bewußtsein kommt, es gern und freudig annimmt. Und dadurch wird die Gottferne verringert. Inniges Gebet trägt größte Kraft ein und muß sonach am Mitmenschen sich auswirken, sowie dieses Gebet ihm gegolten hat.

 

^ B.D. NR. 2174 Dankbarkeit der durch das Gebet erlösten Seelen im Jenseits.

Was es heißt, zur Erlösung einer Seele beigetragen zu haben, das wird erst im Jenseits den Seelen verständlich sein, wenn sowohl der Glückszustand als auch der Leidenszustand dem Wesen zum Bewußtsein kommt.

 

^ B.D. NR. 2381 Bitten der armen Seelen um das Gebet.

Denn jeder Gedanke an einen Verstorbenen ist ein Sich-in-Erinnerung-Bringen dieser und ein Hilferuf in ihrer Not. Die Menschheit ist so lieblos gegeneinander und ohne Glauben an ein Fortleben nach dem Tode. Darum gedenket sie auch der Verstorbenen nicht, worunter diese überaus leiden. Sie drängen sich immer und immer wieder in die Gedanken des Menschen und wollen ihn dadurch veranlassen, ihrer im Gebet zu gedenken. Die Not im Jenseits ist groß, und es drängen sich daher auch die Seelen der unbekannten Verstorbenen in die Nähe dessen, der voller Mitleid der armen Seelen gedenkt. Denn sie empfinden jede Gebetszuwendung als Wohltat, als Vermehrung ihrer Kraft und nach oben gewandtem Willen. Und die Menschen, die voller Erbarmen sind auf Erden, sind ständig umlagert von hilfsbedürftigen Seelen, weil sie sich von jenen Hilfe erhoffen. Der Wille, solchen Seelen zu helfen, ist schon eine Kraftzuwendung für sie, und jeder liebende Gedanke, der sie umschließt, stärkt ihren Willen. Und dann können gebefreudige Wesen im Jenseits diesen Seelen zu Hilfe kommen und ihnen Kraft übermitteln, die sie benötigen, um das unsägliche Leid im Jenseits zu verringern.

 

^ B.D. NR. 2401 Umgang mit Verstorbenen. Seelen in Erdennähe.

Denn nur das geistige Auge könnte sie sehen, das leibliche Auge aber ist blind, folglich können die Seelen sich in keiner Weise bemerkbar machen, weil die Menschen darauf nicht reagieren, denn sie sind von den göttlichen Naturgesetzen abhängig, in die Gott Selbst sie hineingestellt hat. Sie sehen und hören nur mit körperlichen Organen, die Seelen der Verstorbenen aber wollen mit geistigem Auge erblickt werden. Und also gibt es zwischen den Seelen der Verstorbenen und den Menschen auf Erden keine Verbindung, in rein weltlichem Sinn verstanden; es gibt nur eine rein geistige Verbindung, die erst dann angeknüpft werden kann, wenn der Mensch auf Erden den Willen hat, mit den Seelen zu harmonieren, d.h., wenn der Mensch auf Erden an ein Fortleben der Seele glaubt und sich als Folge dieses Glaubens mit diesen Seelen zu verständigen sucht. Diese bewußte Fühlungnahme mit der geistigen Welt ist Voraussetzung, daß zwischen den Menschen und den Seelen im Jenseits ein Kontakt hergestellt werden kann, durch welche eine gegenseitige Verständigung möglich ist. Und nun kommt es darauf an, wer wissender ist, der Mensch oder die Seele im Jenseits. Denn der wissende Teil soll den unwissenden Teil belehren.Ist die Seele im Jenseits in sehr unreifem Stadium,so kann der Mensch ihr sein Wissen vermitteln, indem er mit der Seele spricht, was die Seelen sehr gut verstehen und vernehmen können.

 

^ B.D. NR. 2402 Bewußtes Anfordern der Gnade durch Gebet. Nicht-glauben-Wollen.

Und darum ist der Mensch, der nicht beten kann, ein armseliges, bedauernswertes Geschöpf, dem nur noch geholfen werden kann durch liebende Fürbitte, daß sein Sinn sich wandle und er zur Erkenntnis komme. Durch Fürbitte eines Menschen kann dem Mitmenschen Gnade zugewendet werden, doch das Nützen dieser steht ihm wiederum frei, denn ein Wesen, dem die göttliche Gnade wider seinen Willen zuströmen möchte, würde auch wider seinen Willen in einen höheren Reifegrad gedrängt, der ihm nicht zusagen würde, weil das Wesen die Unfreiheit spürt, es also empfindet, daß über seinen Willen hinweg sein Zustand gewandelt wurde und dies keine Seligkeit für das Wesen bedeutet.

 

^ B.D. NR. 2867 Fürbitte und Erhörung.

Und diese geistige Not muß Anlaß sein zur Fürbitte. Es müssen die Menschen im Erkennen dieser geistigen Not und ihrer Folgen beten für die irregeleiteten Menschen; sie müssen Gott um Kraft und Gnade bitten für diese, auf daß sie zum Erkennen ihrer Notlage kommen und aus freiem Willen dem Licht zustreben. Denn die irdische Not ist für diese Menschen eine Gnade, die ebendiese Erkenntnis bewirken soll. Es ist der Mensch leicht geneigt, zu glauben, daß das Erdenleid eine Strafe sei für die Menschen, die nicht dem Willen Gottes gemäß leben. Und darum bitten sie Gott um Erbarmen, sie bitten um Beendigung der irdischen Nöte, um Verkürzung des Leidenszustandes und also gewissermaßen um Abwendung der Gnadenmittel, die doch den Menschen zur seelischen Reife verhelfen sollen. Zwar bestimmt die Liebe zum Mitmenschen sie zu solcher Fürbitte, doch diese soll nur dem geistigen Wohl der Menschen gelten, dann beweisen sie ihre tiefe Liebe zu diesen, und dann kann Gott das Gebet auch erhören, indem Er jenen in vermehrtem Maße Gnaden zugehen läßt, auf daß sie leichter zum Erkennen kommen können.

 

^ B.D. NR. 2868 Kraft der Fürbitte.

Weit segensreicher aber ist das Gebet, das nur der geistigen Vollendung, dem Erkennen und dem Streben nach Licht und Wahrheit gilt. Auch dann wieder wirkt sich das Gebet aus in Form von Kraft, die der Mitmensch nur willig anzunehmen braucht, um größten geistigen Erfolg buchen zu können, und dadurch verständlicherweise auch die irdische Not verringert wird, die ja nur den gleichen Zweck erfüllen soll - ein geistiges Reifen zuwege zu bringen. Sowie aber der Mensch die ihm durch die Fürbitte zugewandte Kraft unbeachtet läßt, kann Gott auch das Leid nicht verringern um dieses Menschen willen, dessen Seele Er retten will und der ohne solches gänzlich verlorengeht. Der Mensch will seinem Mitmenschen helfen, der sich in Not befindet. Gott aber ist die Liebe - und diese will gleichfalls dem Menschen zu Hilfe kommen. Und Seine Liebe und Weisheit erkennt das Leid als einzigstes Mittel, um den Menschen zu gewinnen für die Ewigkeit, und diese Liebe und Weisheit muß verständlicherweise das Gebet für den leidenden Mitmenschen unerhört lassen, wenn es die Reife der Seele in Frage stellt, die Zweck und Ziel des Erdenlebens ist.

 

^ B.D. NR. 3256 Arme Seelen. Reue. Liebende Hilfe.

Denn das lichtvolle Geistige kann erst dann diesen Seelen beistehen, wenn sie sich bereit erklären, anderen Seelen zu helfen. Um aber diesen Hilfswillen in sich aufkommen zu lassen, muß ihr Wille gestärkt werden, und dies bewirket nur die Kraft, die ihnen durch Liebe der Menschen auf Erden zugeführt wird. Unerlöste Seelen, also solche, die das Erdenleben nicht recht ausgenützt haben oder gänzlich ohne geistiges Streben gelebt haben auf Erden, sind in größter Not, weil sie völlig kraftlos sind und einen völlig geschwächten Willen haben. Diesen Seelen beizustehen ist eines der größten Liebeswerke, die der Mensch verrichten kann. Er soll unentwegt beten für solche Seelen, er soll ihnen in Gedanken vorhalten, daß sie sich liebend betätigen müssen auch im Jenseits, er soll ihnen immer und immer wieder die Liebe predigen, er soll mit ihnen reden in Gedanken und ihnen Kraft zuwenden durch seine Liebe, die von der Seele wohltätig empfunden wird, weil sie ihren Leidenszustand lindert.

 

^ B.D. NR. 3316 Verschiedene Sphären im geistigen Reich.

Solange die Seele also noch solche begehrt, werden sich ihr auch keine Lichtwesen nahen, denn materiell gesinnte Seelen schenken den Worten der Lichtwesen kein Gehör, so diese in der Umhüllung kommen und ihnen das Evangelium bringen wollen. Ihnen kann nur durch das Gebet eines Menschen Hilfe gebracht werden in dieser Lage, dann erst wenden sie sich von der Materie ab, und dann suchen sie im geistigen Reich Ersatz.

 

^ B.D. NR. 3442 Lichtwesen. Direkter Anruf Gottes.

Immer ist der Mensch von diesen Lichtwesen umgeben, jedoch völlig unwirksam bleiben sie, so er keine Verbindung mit ihnen herstellt, so er nicht an ihr Vorhandensein und an ihre Kraft glaubt, sich also nicht ihnen bewußt übergibt mit der Bitte um ihre Fürsorge und Betreuung. Denn sie sind laut göttlichem Gesetz verhindert, dem Menschen ungerufen zu Hilfe zu kommen, da diese Hilfe keinen geistigen Erfolg zeitigen würde, sondern ihm die Gelegenheit genommen wäre, aus innerstem Antrieb Gott um Hilfe anzugehen, also die Verbindung mit Ihm herzustellen, die Voraussetzung ist, um Kraft zum geistigen Reifen zu empfangen.

 

^ B.D. NR. 3454 Fürbitte für die armen Seelen.

Die Nacht des Todes umfängt alle Seelen, die bei ihrem Abscheiden von der Erde Gott fern sind durch einen lieblosen Lebenswandel, durch ihre Zugehörigkeit zum Gegner Gottes und also völlig verkehrten Willens sind. Diese verlieren mit dem leiblichen Tode ihre Lebenskraft und sind nun völlig kraft- und lichtlos den Mächten der Finsternis preisgegeben, die sie immer tiefer hinabzuziehen versuchen im geistigen Reich, d.h., ihr Wille wird stets mehr und mehr dem Bösen dienstbar, und nach unten kann es auch Kraft entfalten, weil diese ihm von unten her zugeht. Doch um den Willen in rechter Richtung tätig werden zu lassen, mangelt es ihnen an Kraft. Und also wären diese Seelen unrettbar verloren, wenn sich nicht liebende Wesen ihrer erbarmten - Menschen auf Erden, die in stiller Fürbitte ihrer gedenken und ihnen durch ein in Liebe zugewendetes Gebet Kraft vermitteln, die ihren Willen zum Guten lenkt, oder auch Lichtwesen, die immer wieder in die Nähe dieser kraftlosen Seelen kommen und sie zur Änderung ihres Willens zu bewegen suchen.

 

^ B.D. NR. 3505 Einfluß unreifer, früh verstorbener Seelen.

Und es sollen sich die Menschen schützen vor dem Einfluß unreifer, frühzeitig verstorbener Menschen durch Gebet für sie und Bitten um Schutz durch die Lichtwesen, um rechtes Denken und Gottes Gnade und Kraft.

 

^ B.D. NR. 3582 Fürbitte durch Mitmenschen.

Nur ist die liebende Fürbitte insofern nützlich für ihn, daß ihm Kraft zugeführt wird, die seinen geschwächten Willen hebt - daß er also durch die Fürbitte die Kraft empfängt, sich selbst Gott zuzuwenden.

 

^ B.D. NR. 3627 Reinigungsprozeß der Seelen im Jenseits.

Sie muß sich völlig entschlacken, ehe sie lichtdurchlässig ist, und daher wird ihr Zustand bis zum Lichtempfang auch ein Zustand der Qual sein, und das Los unreifer Seelen ist daher bedauernswert, so daß ihr von menschlicher Seite nicht genug Hilfe gebracht werden kann durch liebende Fürbitte oder gedankliche Unterweisung und Ermahnung zur Liebetätigkeit.

 

^ B.D. NR. 3974 Gebet für arme Seelen.

Und diese Qualen könnet ihr ihnen verringern, indem ihr euch der armen Seelen annehmet im Gebet, indem ihr euch voll Mitgefühl ihre große Not vorzustellen sucht und ihrer in innigem Gebet gedenkt - indem ihr ihnen ferner im Geist das Evangelium vortraget, d.h., ihnen den Segen der Liebe klarzumachen suchet und ihnen die Liebe als einzigstes Lösemittel vorstellet.

 

^ B.D. NR. 4088 Geistiger Tod. Begriff "Leben".

Im geistigen Reich dagegen muß die Seele jedes Betäubungsmittel entbehren, sie muß den Zustand ihrer Untätigkeit bedrückend empfinden, er muß ihr zur Qual werden, auf daß sie ihm zu entfliehen sucht. Ihre Kraftlosigkeit hindert sie an einer eigenmächtigen Änderung ihres Zustandes, sie ist in jeder Hinsicht arm und muß darben, bis ihr Hilfe gebracht wird in ihrer Not durch das Gebet ihr auf Erden nahestehender Menschen. Denn wo Liebe ein solches Gebet ihr nachsendet in die Ewigkeit, dort kommt der Seele blitzartig ein Schimmer der Erkenntnis. Nützet sie diesen, so wird bald das Licht um sie stärker werden und die entsetzlichen Qualen der Lichtlosigkeit lassen nach.

 

^ B.D. NR. 4305 Gebet für arme Seelen.

Jeder gute, in Mitleid ihnen zugewandte Gedanke wirkt sich erleichternd für die Seelen aus, sie empfinden dies und bleiben dann stets in eurer Nähe, sie bitten euch, indem sie sich euch in die Gedanken drängen, um von euch mit einer liebenden Fürbitte bedacht zu werden. Vergesset sie nicht, wendet eure Gedanken nicht von ihnen ab, schenket ihnen ein liebevolles Gebet und helfet ihnen dadurch zur Höhe, erleichtert ihre Qualen, und beweiset ihnen vor allem die Kraft der Liebe, auf daß auch in ihnen die Liebe zu den notleidenden Seelen erwacht und sie durch Liebeswirken an ihnen sich nun selbst aus ihrer Not befreien können.

 

^ B.D. NR. 4322 (Fatima) Nach Lesen darüber.

Er kann auch durch Fürbitte aus liebendem Herzen den Mitmenschen Kraft zuwenden, jedoch immer muß der Wille dessen bereit sein, jede Kraftströmung aufzunehmen, denn jedem Menschen liegt selbst die Verantwortung ob für seine Seele, und diese kann ihm in keiner Weise abgenommen werden, ansonsten Meine Gerechtigkeit in Frage gestellt und auch alle Menschen sofort erlöst wären, weil liebende Wesen des Lichtes stets ihre Liebe den Unglücklichen, Unerlösten zuwenden und ihre Kraft wahrlich genügte, um alle Menschen selig zu machen.

 

^ B.D. NR. 4328 Gemeinschaft der Heiligen. Fürbitte sinnlos.

Und so wird der Anruf der Lichtwesen um Hilfe niemals vergeblich sein, jedoch der Anruf um Fürbitte ist sinnlos, weil das Kind in aller Vertraulichkeit selbst zum Vater kommen soll, auf daß die Liebe des Vaters sich ihm schenken kann, und weil niemals dieses vertraute Verhältnis hergestellt wird, so der Mensch glaubt, durch Fürbitte gleichfalls zum Ziel zu kommen.

 

^ B.D. NR. 4349 Bedrängen durch Erd-gebundenes Geistiges.

Darum kann solchen erdgebundenen Seelen auch geholfen werden durch stille Fürbitte und gedankliche Belehrungen, die nicht ungehört verhallen im jenseitigen Reich, sowie ein Mensch der Seelen gedenket, die in Dunkelheit schmachten, und er ihnen helfen will.

 

^ B.D. NR. 4743 Fürbitte für geistiges Wohl.

Und darum könnet ihr Menschen wohl füreinander beten, doch der einzelne Mensch muß selbst bereit sein, den Weg zur Vollendung zu gehen. Ihm kann nur durch Fürbitte Kraft zugewendet werden, die jedoch auch von ihm zurückgewiesen werden kann, so er sich der Kraftzufuhr widersetzet, d.h., so er der inneren Regung zum Guten oder der Stimme des Gewissens nicht achtet, weil er nicht will, er also gewissermaßen Widerstand leistet dem Einfluß der lichtvollen geistigen Welt, die sich auf die Fürbitte eines Menschen hin seiner annimmt.

 

^ B.D. NR. 4791 Unterlassungssünde. Reue. Wandlung im Jenseits.

Es muß die Liebe erst erweckt werden, was wohl geschehen kann durch das Gebet eines Menschen auf Erden, der in Liebe jener Seele gedenkt.

 

^ B.D. NR. 5146 Zustand der Seelen nach dem Tode. Licht - Dämmerung - Finsternis.

Der Seelen, die noch in der Dämmerung sind, erbarmet euch Menschen, denn ihnen kann ein liebendes Gebet von euch schon einen Wandel schaffen, denn dieses bedeutet ein Aufblitzen des Lichtes, es bedeutet eine kleine Kraftzuwendung und rechte Lenkung ihres Willens, und nur die Liebe von Menschen oder Lichtwesen bringt ihnen Rettung aus ihrer unglücklichen Lage, die sie ungewöhnlich hart empfinden und verbessern möchten.

Ihr Menschen aber wisset nicht, in welchem Reich ihr eure Lieben suchen sollet, und darum tut ihr gut daran, in Liebe aller zu gedenken, auch derer, die das Reich der Finsternis noch gefangenhält.

Ihr aber könnet ihnen Licht geben, sowie ihr mit liebendem Herzen derer gedenket, die in Not sind, und ihr ihnen helfen wollet.

 

^ B.D. NR. 5152 Erfüllung der Liebegebote. Licht - Fürbitte - Jenseits.

Doch sie wird nicht ohne Kraft belassen, so sie den Willen hat, in Liebe zu wirken. Der Wille aber muß als erstes in einer Seele erstehen, da sie sonst immer ohne Kraft bleibt. Darum ist eure Fürbitte für kraftlose Seelen von übergroßem Wert, denn die Liebe eines Menschen auf Erden kann in jenen unglücklichen Seelen Widerhall finden und ihnen zur Kraftzufuhr verhelfen. Die Liebe eines Menschen auf der Erde kann das Mittel sein, auch verstockte Seelen im Jenseits zu erweichen und Liebe in ihnen zu erwecken.

Ihr Menschen wisset nicht, in welcher Armseligkeit ihr im Jenseits anlangt, wenn ihr ein liebeloses Erdenleben geführt habt; ihr Menschen wisset nicht, wie unsagbar die Seele leiden muß, solange ihr von keiner Seite geholfen wird, was nur die Liebe kann, denn nur das liebende Gedenken ist einer solchen Seele Hilfe und befreit sie aus ihrer großen Not.

 

^ B.D. NR. 5153 Erlösung der Seelen aus der Tiefe durch Jesus Christus. Jenseits.

Doch diese Arbeit ist weitaus schwerer wie auf Erden, weil die Seelen der Finsternis wenig Kenntnis und Erkenntniskraft besitzen und darum nicht so leicht belehrbar sind. Dennoch ist ihr Zustand nicht hoffnungslos, wenn sie sich in Not befinden und um Hilfe rufen um Errettung aus ihrem derzeitigen Zustand. Dann sind sie nicht ganz verstockt, und ihnen kann durch Fürbitte und liebevolle gedankliche Belehrungen ein Wissen zugeführt werden, das sie befähigt, ihre Gedanken selbst zu Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser, zu richten und Ihn anzurufen.

Doch immer gehört der Wille des Wesens dazu, und diesen recht zu wandeln erfordert viel Fürbitte von seiten der Menschen, die im Glauben und in der Liebe stehen und darum auch denen helfen können, die noch unerlöst sind.

 

^ B.D. NR. 5158 Kraft der Fürbitte. Aufstieg durch Liebe. Freier Wille auch im Jenseits.

Und auf daß die Liebe in den unglückseligen Seelen aufflamme, ist viel Fürbitte nötig, die sie selbst die Kraft der Liebe empfinden lässet und Gegenliebe in ihnen erweckt. Nur die Liebe kann die armen Seelen retten, weil auch nur ein Gebet, das in der Liebe ihnen nachgesandt wird, die Wirkung hat, in ihnen die Liebe aufflammen zu lassen, während Gebete ohne Liebe völlig nutzlos sind und nur die Seelen in Harnisch bringen, weil sie ihre Abscheu gegen Scheinfrömmigkeit vergrößern und leicht auch noch den Glauben an Gott, so sie ihn noch nicht ganz verloren haben, ersticken können. Alles ist ohne Wirkung, was ohne Liebe geschieht, auf Erden sowohl als auch im geistigen Reich; die Liebe dagegen löset die härteste Fessel. Und darum ist einer jeden Seele im Jenseits die Erlösung sicher, so sich ein Mensch auf Erden in wahrer Liebe dieser Seelen erbarmt und im Hilfswillen auch auf diese den Willen zu helfen überträgt, denn einer liebenden Fürbitte kann eine Seele nicht widerstehen, sie empfindet sie als Wohltat, und in diesem Empfinden will auch sie helfen und Wohltaten erweisen.

 

^ B.D. NR. 5161 Kraft der Fürbitte.

Kraft der Fürbitte.

30. Juni 1951. B.D. NR. 5161.

Die Kraft der Fürbitte für die Verstorbenen sollet ihr allen denen vermitteln, die von euch gegangen sind, ganz gleich, in welchem Reifegrad ihr sie wähnet, denn sie benötigen alle noch Kraft und sind dankbar für jede Hilfe. Es ist ein beglückendes Bewußtsein, Seelen aus der Tiefe emporgeholfen zu haben, und ihr werdet das erst richtig erkennen, so ihr selbst im jenseitigen Reich angelangt seid und die Not sehet, in der viele Seelen schmachten, weil sie ohne Fürbitte sind, weil sie keinen Menschen auf Erden haben, der ihrer in Liebe gedenket und ihnen die Kraft zuwendet, die sie benötigen, um aufwärtszusteigen. Es ist ein ungeheurer Eifer, in dem die Seelen schaffen, sowie sie nur einmal die Kraft der Liebe erfahren haben und nun diese Kraft nützen, doch der erste Anstoß muß ihnen gegeben werden eben durch liebende Fürbitte von seiten der Menschen, weil diese am ehesten sie berührt und ihre Gedankenrichtung wandelt. Diese Fürbitte muß aber bewußt geleistet werden, d.h. in dem Vorsatz, den Seelen zu helfen in ihrer Aufwärtsentwicklung.

Ihr Menschen sollet wissen, daß eure Fürbitte von Wert ist und sollet nun euch mit der Not der abgeschiedenen Seelen vertraut machen und aus liebendem Herzen ein Gebet emporsenden um Kraftzuwendung für diese Seelen. Und diese Kraftzuwendung werden sie dann sicher erfahren und auch die Liebe dankbar empfinden, die ihnen galt und sie zu gleicher Liebe veranlaßt, die nun auf ihre Umgebung ausstrahlt und wie ein schwaches Licht wirket, das allen Seelen wohltut. Ihr Menschen könnet so unsagbar erlösend euch betätigen, so ihr nur den Willen habt, Not und Leid zu lindern. Denn dieser Wille treibt euch zum Gebet, das aus dem Herzen kommt und das allein nur erlösende Kraft hat. Alles, was ihr tut, müsset ihr bewußt tun, nicht als äußere Form oder Lippengebet, denn dieses hat keine Wirkung, weil der bewußte Hilfswille nicht tätig ist. Nur die Liebe erlöset - das soll euch immer wieder gesagt werden. Mit Liebe erreichet ihr unvorstellbar viel, ihr könnet durch liebende Fürbitte so viel strahlendes Licht in die Dunkelheit hineintragen, daß sich dort viele Seelen zusammenfinden und von dem Lichtstrahl berührt werden, immer mit dem Erfolg, daß das Gefühl der Liebe auch in ihnen erwacht und sich betätigen will. Liebende Fürbitte ist ein ungeheurer Kraftstrom, der seine Wirkung niemals verfehlen wird. Schließet alle eure Lieben in diese Fürbitte ein, rufet sie in Gedanken zu euch und sagt ihnen, daß ihr ihnen helfen wollet und daß sie still und widerstandslos eure Hilfe annehmen sollen; belehret sie in Gedanken, daß es auch für sie einen Aufstieg gibt, so sie sich der Kraft bedienen wollen, die ihr ihnen durch Fürbitte zuwendet. Und weiset sie stets zu Jesus Christus hin. Einer nur kann sie erlösen, und dieser Eine ist nur durch die Liebe zu gewinnen. Darum stellet ihnen vor, daß sie mit der ihnen vermittelten Kraft wieder helfen sollen den Seelen, die gleichfalls in großer Not sind, daß dieses Liebeswirken an jenen Seelen sie immer näherführt zu Jesus Christus, Der dann alle zu Sich zieht in größtem Erbarmen und sie einführt in das Reich des Lichtes. Habt ihr einer Seele verholfen zur rechten Anwendung der ihnen zugehenden Kraft, dann ist ihr Aufstieg gesichert, dann ist die Willensschwäche und Kraftlosigkeit gewichen, und sie strebt eifrig zur Höhe und ziehet zahllose Seelen mit sich hinauf, weil sie ihre Erkenntnis nun auch jenen vermittelt und also eine einzige rechte Fürbitte ungeahnten Segen nach sich zieht. Ihr Menschen auf Erden, unterschätzet nicht die Kraft der Fürbitte, doch denket immer daran, daß sie aus liebendem Herzen kommen muß, um wirklich kraftspendend zu sein. Und schließet alle eure Lieben ein, denn sie benötigen alle noch Kraft und danken es euch ewiglich, so ihr ihre noch schwache Kraft vermehret und ihrer in Liebe gedenket. Amen. B.D. NR. 5161.

 

^ B.D. NR. 5166 Gott-gewollter Verkehr mit der Geistwelt.

Sie möchten sich aber den Menschen kundgeben und versuchen in jeder Weise, die Gedanken der Menschen auf sich zu lenken, im Glauben, mit ihnen reden zu können und verstanden zu werden.

Wo immer sich Menschen auf Erden zusammenfinden im Gedenken an Verstorbene, um ihnen zu helfen, kann ein Gott-gewollter Verkehr von der Erde zur Geistwelt hergestellt werden. Doch stets muß helfenwollende Liebe der Anlaß sein, die dann auch Segen stiften wird auf Erden sowohl als auch im geistigen Reich. Und nun ist wieder der Reifegrad jener Menschen ausschlaggebend, welche Seelen im geistigen Reich zugelassen werden, um sich äußern zu können. Von unzähligen Seelen sind die Menschen umgeben, und eine jede möchte sich kundtun, doch nicht jeder Seele ist es gestattet, aber alle dürfen zuhören, und sie werden es verstehen, was zur Sprache kommt.

Es können daher die Menschen auf Erden auch über den Tod hinaus einwirken auf diese Seelen, wenn die Verbindung mit der Geistwelt hergestellt ist auf einer Gott-gefälligen Grundlage - zu geben und zu empfangen, was immer nur der Seele dienlich ist. Geistig Strebenden ist daher stets der Kontakt mit der jenseitigen Welt gestattet, nur sollen sich die Menschen immer Rechenschaft geben über den Beweggrund, der sie eine solche Verbindung herstellen lässet. Für die jenseitigen Seelen ist es eine Erleichterung, eine Entlastung ihrer Sorge um die Menschen, wenn sie diese aufmerksam machen können auf das, was ihnen droht, wofür sie ein feines Empfinden, jedoch nicht die rechte Erklärung haben. Und sie werden sich stets in der Nähe der Gefährdeten aufhalten und ihnen helfen wollen. Und dieser Hilfswille wird von Gott gewertet und mit Gegenhilfe gelohnt.

 

^ B.D. NR. 5171 Gottes Segen, d.h. Hilfe, in jeder geistigen Arbeit.

Die geistige Arbeit, die Arbeit für Mich und Mein Reich, ist so überaus bedeutungsvoll in dieser Zeit, weil euch nicht mehr viel Zeit bleibt zum Wirken für Mich. Und darum segne Ich jede Tätigkeit, die dieser Arbeit gilt, sei es die Zuleitung Meines Wortes an die Mitmenschen oder auch das bewußte Hinweisen dieser auf das Ende, seien es Ermahnungen oder Warnungen oder auch gute Gedanken, die den in Not befindlichen Seelen gelten auf Erden oder auch im Jenseits.

Denn auch Ich helfe mit und freue Mich über jede Seele, die Ich zurückgewinne, auf Erden sowohl als auch im Jenseits. Denn ihr, Meine Eingeweihten, wisset, daß auch nach dem Tode die Seele nachholen kann, was sie auf Erden versäumt hat, daß ihr aber im Jenseits geholfen werden muß, wenn sie unvollkommen von der Erde scheidet. Und darum segne Ich jedes Bemühen, das auch diesen Seelen gilt, und segnen heißt helfen, daß jegliche Arbeit von Erfolg ist.

Stets sollet ihr dieser Not gedenken und emsig tätig sein.

 

^ B.D. NR. 5178 Erlösende Hilfe für jenseitige Seelen von seiten der Menschen.

Erlösende Hilfe für jenseitige Seelen von seiten der Menschen.

25. Juli 1951. B.D. NR. 5178.

Es ringen unzählige Seelen im Jenseits, um zur Höhe zu gelangen, und diese Seelen sind in äußerster Not, denn ihre Kraftlosigkeit macht ihnen den Aufstieg unmöglich, und die Erkenntnis ihrer Kraftlosigkeit quält sie unendlich, weil sie nicht wissen, wie sie diese beheben sollen. Ebendas mangelnde Wissen ist ihr Unglück, denn laut Gesetz von Ewigkeit kann ihnen nur das zugeführt werden, was ihr Wille zuläßt, und ihrem Willen gemäß werden sie bedacht. Wollen sie Licht, dann empfangen sie auch solches, doch ohne die Wohltat des Lichtes empfunden zu haben, verspüren sie auch kein Verlangen nach dem Licht. Darin besteht ihr qualvoller Zustand, daß sie unausgesetzt leiden und den Willen, ihren Leidenszustand zu ändern, nicht mehr aufbringen können, wenn sie nicht ihren Willen dazu nützen, sich aufzulehnen gegen Gott und ihr Los, und überaus grausam wüten in ihrer Umgebung. Diese Seelen sind schon in einem Höllenzustand, weil sie von Kräften der Hölle fortgesetzt aufgestachelt werden und deren Wandlung und Streben zur Höhe noch undenklich lange Zeit erfordert. Auch die in völliger Lethargie versunkenen Seelen können gleichfalls endlos lange Zeit ihr qualvolles Los erdulden müssen, wenn ihnen nicht von einer Seite Hilfe kommt, da sie sich allein nicht helfen können wegen ihrer Willensschwäche. Und diese Hilfe können ihnen nur Wesen bringen, deren Liebe sie aus der Finsternis erlösen möchte - Menschen auf Erden oder auch jenseitige Wesen, die schon im Licht stehen oder auch nur einen etwas höheren Grad an Wissen besitzen, der sie zur Hilfeleistung befähigt. Unzählige Seelen nun sind in dieser Not, derer sich die Menschen erbarmen sollten - doch gerade von seiten der Menschen wird jenen Seelen wenig geholfen, weil die Menschen nicht mehr an ein Fortleben der Seele nach dem Tode glauben. Den Menschen wäre ein großes Betätigungsfeld gegeben auf geistigem Gebiete, so sie sich der notleidenden Seelen im Jenseits annehmen würden und ihnen aus der Tiefe emporhelfen möchten, und die Hilfe dieser jenseitigen Seelen würde sich wieder auf die Menschen erstrecken, so diese in Not des Leibes und der Seele sich befinden. Doch die Menschen beteiligen sich nur sehr wenig an dieser Erlösungsarbeit und lassen auch ihre Lieben im Jenseits in großer Not, deren sie sich besonders annehmen sollten. Darum wird es überaus freudig begrüßt, wenn sich auf der Erde Menschen zusammenfinden, die diesen Erlösungswillen in sich tragen und ein Licht anzünden wollen für viele Seelen in der Finsternis; darum beteiligen sich auch Wesen des Lichtes erlösend insofern, als daß sie gleichfalls dort weilen, wo der unglücklichen Seelen im Jenseits liebend gedacht wird, und ihre Hilfeleistung ist offensichtlich, indem sie sich schützend vor die Erdenmenschen stellen, wenn der Andrang finsterer Geistwesen das Erlösungswerk zu gefährden droht. Sowohl die Seelen im Jenseits als auch die Menschen auf Erden haben ihre Schutzgeister, die je nach dem Willen derer eingreifen, so Gefahr droht. Und wo sich die Menschen erlösend betätigen wollen, wird immer der Feind lauern und zu verwirren suchen, wo Klarheit geboten werden soll denen, die in der Finsternis wandeln. Doch er wird es nicht verhindern können, daß die Strahlen des Lichtes, die von der erlösen-wollenden Liebe ausgehen, die Seelen der Finsternis berühren, die deren Wohltat empfinden und sich einfinden, wo immer Menschen zusammen sind, die ihnen helfen wollen, und dieser Wille wird gesegnet sein. Denn die Seele, die einmal in den Bereich eines Liebelichtstrahles gekommen ist, fällt nimmermehr in die Tiefe zurück, sie sucht das Licht und wird es auch finden, weil jeder Seele gegeben wird, was sie begehrt. Amen. B.D. NR. 5178.

 

^ B.D. NR. 5185 Liebe - Lösemittel. Jenseitige-Hilfe.

Liebe - Lösemittel. Jenseitige-Hilfe.

8. August 1951. B.D. NR. 5185.

Die Liebe ist das wirksamste Lösemittel aus der Gefangenschaft des Satans. Alles Geistige, das noch in der Finsternis schmachtet, sei es auf Erden oder im Jenseits, ist noch in seiner Gewalt. Ihr Menschen könnet es befreien, so ihr ihm Liebe zuwendet. Auf Erden wie im Jenseits ist dies das einzige Lösemittel. Meine Macht kann nicht die Fesseln des Satans sprengen, wohl aber eure Liebe. Und so ihr dieses wisset, so wisset ihr auch, wie überaus armselig die geistigen Wesen sind, denen keine Liebe gegeben wird, weil sie ständig in seiner Gewalt schmachten, weil ihnen das einzige Lösemittel fehlt, das sie frei macht von ihm. Auf Erden nun sind sich die Menschen ihrer Finsternis und ihrer Gefangenschaft durch den Satan nicht bewußt, weil dieser durch die Freuden der Welt hinwegzutäuschen sucht über ihren Zustand, der aber ganz offen zutage tritt, wenn die Seele in das jenseitige Reich eingeht. Dann empfindet sie seine Ketten als Qual und ihre Armut als Finsternis und kann sich nicht selbst aus diesem Zustand retten. Sie weiß auch nicht um die Kraft der Liebe, um das Lösemittel aus ihrer Qual. Und darum ist so manche Seele in einem hoffnungslosen Zustand, solange sich nicht liebende Menschen auf Erden ihrer erbarmen oder ihr von geistiger Seite Hilfe gebracht wird. Liebe allein kann ihnen helfen. Ich sehe die Not der Wesen, Ich sehe die geistige Finsternis auf der Erde und auch die vielen schmachtenden Seelen im Jenseits. Meine Liebe ist übergroß und doch gebunden durch Mein ewiges Gesetz - das den freien Willen zur Bedingung des Vergöttlichens der Wesen gemacht hat, die einst im freien Willen abfielen von Mir und dadurch unvollkommen wurden. Dieses Gesetz kann keineswegs durch Meine Liebe aufgehoben werden, denn auch diesem Gesetz liegt Meine übergroße Liebe zugrunde, die wahre Kinder aus den Wesen machen will, die einst von Mir ausgegangen sind. Wo nun aber der freie Wille versagt hat, dort gibt es noch eine weitere Möglichkeit, aus der Fessel des Satans frei zu werden - nicht Meine Liebe, sondern eure Liebe kann ihnen Rettung bringen, denn ihr Menschen könnet für eure Mitmenschen Kraft erbitten, die, so euch die Liebe zur Fürbitte antreibt, jenen hilfsbedürftigen Seelen zugeführt wird, um eurer Liebe willen.

Und so auch könnet ihr die noch gefesselten Seelen im Jenseits zur Höhe führen, so auch könnet ihr sie erlösen und aus der Finsternis emporziehen, weil die Kraft der Liebe niemals wirkungslos bleibt, jedoch wieder nur auf den Willen der Seelen wohltätig einwirkt, niemals aber den Willen zwingt. Die Liebe ist ein ganz sicheres Lösemittel . Darum bitten euch die leidenden Seelen stets um euer liebes Gedenken und eure Fürbitte, und ebenso werden es euch eure Mitmenschen auf Erden danken, wenn ihr ihnen durch Liebe verhelfet zur Freiwerdung vom Satan, wenn eure Liebe ihnen den Weg zeigt, der zu Mir führt, und wenn ihr auch eurer Mitmenschen im Gebet gedenket, die der Satan noch gefangenhält. Denn die Kraft der Liebe bringt oft zuwege, was dem gewaltigsten Redner nicht gelingt. Die Kraft der Liebe vermag Fesseln zu lösen und der Seele zur Freiheit zu verhelfen, sowohl auf Erden als auch im Jenseits, weil der Liebe kein Wesen widerstehen kann. Amen. B.D. NR. 5185.

 

^ B.D. NR. 5198 Seelenpartikel. Entwicklungsgang auf Erden und im Jenseits.

Die Aufwärtsentwicklung im jenseitigen Reich ist bei den einzelnen Seelen verschieden. Es sind gewissermaßen bei jeder Seele andere Veranlagungen, andere Fähigkeiten sowohl nach oben als auch nach unten vorhanden, die ausgebildet oder auch bekämpft werden müssen und dies immer die Folge der Erkenntnis ist, weil vordem die Seele keinen Wandlungswillen aufbringen kann, solange sie nicht ihren Zustand erkennt. Darum muß ein kleiner Lichtstrahl sie schon berührt haben, daß sie zu diesem Erkennen kommen konnte - weshalb die Fürbitte für die jenseitigen Seelen so ungeheuer wichtig ist, damit ihnen ein Erkenntnisstrahl zugeht, demzufolge sie nun erst tätig werden und zur Höhe streben. Eine Seele, die auf Erden schon einen Grad des Erkennens erreicht hat, die ihre Seelenarbeit also auf Erden schon in Angriff nimmt, ist im geistigen Reich von so vielen Lichtwesen umgeben, daß sie stets Unterstützung findet und schnell zur höheren Reife gelangt. Darauf kommt es besonders an, daß eine Seele noch auf Erden zur Erkenntnis gelangt, also um ihre Erdenaufgabe weiß und um ihren eigenen noch mangelhaften Zustand. Denn die Erkenntnis ist ein großer Schritt zur Vollendung und lässet im jenseitigen Reich die Regionen rascher durcheilen, während eine Seele ohne Erkenntnis oft undenklich lange Zeit unten weilt, weil sie unbedingt das erste Wissen besitzen muß und sie vorerst lange ablehnt, bis sie bereit ist, sich unterweisen zu lassen. Und dieser unwissende Zustand ist äußerst qualvoll und kann nur durch liebende Fürbitte behoben werden.

 

^ B.D. NR. 5203 Hilfe für die armen Seelen. Liebe erlöset.

Hilfe für die armen Seelen. Liebe erlöset.

4. September 1951. B.D. NR. 5203.

Im jenseitigen Reich wird alles gewertet, was den Seelen zur Höhe verhilft. Die Liebe, die dem noch unreifen Geistigen zugewendet wird, ist das alleinige Erlösungsmittel, solange es sich selbst nicht aus eigener Kraft erheben kann, d.h., solange es noch nicht selbst in Liebe wirken kann, da es ohne Kraft ist. Alles, was diesen Wesen nun zur Kraft verhilft, hat Meinen Segen, weil es dem Prinzip der Liebe entspricht. Die Liebe, die dem unreifen Geistigen von seiten der Menschen erwiesen wird, muß sich irgendwie erlösend auswirken, sei es auf Erden oder auch im Jenseits, denn kein Liebefunke ist kraftlos, und also bedeutet Liebeswirken stets Kraftzufuhr. Ihr Menschen auf Erden könnet daher unsagbar viel Hilfe leisten, so euch die Liebe dazu treibt, der armen Seelen im Jenseits zu gedenken, die völlig kraftlos und daher auf Hilfeleistung angewiesen sind. Und alles, was ihr tut, um ihnen zu Kraft zu verhelfen, alles, was ihr tut, um erlösend zu wirken, wird Mein Wohlgefallen finden und niemals nutzlos sein. Es ist so wenig Liebe unter den Menschen auf Erden schon zu finden, und noch weniger gedenken sie der Seelen im Jenseits, weil ihnen der Glaube fehlt an ein Fortleben nach dem Tode, und überaus bitter wirkt sich dieser Unglaube an den Seelen aus im Jenseits, die unerlöst und kraftlos weilen in dunkler Umgebung und sich allein nicht helfen können. Jeder gute Gedanke an sie, jeder liebevolle Wunsch für ihr Wohl ist ihnen eine Erleichterung in ihrer Qual und wird dankbar von ihnen empfunden. Doch gerade den Seelen, die in der Finsternis schmachten, folgen wenige solche guten und liebevollen Gedanken, nach und diese Seelen sind darum in äußerster Not. Darum werdet ihr auch verstehen, daß die Menschen, die ihnen helfen möchten, von unzähligen Seelen umgeben sind, die sich alle bittend bemerkbar machen möchten, auf daß ihnen geholfen werde. Ihr Menschen alle seid von solchen Seelen umgeben, doch nur wenige schenken ihnen Gehör, nur wenige haben den Hilfswillen in sich und den Glauben, ihnen helfen zu können durch Gebet und liebe Gedanken. Doch Unzählige finden keine Fürbitter auf Erden und suchen daher auch in solche Kreise zu gelangen, wo Kraftströmungen spürbar sind. Auch diese Seelen bitten euch um Hilfe. Gewähret sie ihnen, tut alles, was eure Liebe euch eingibt, und wisset, daß euch stets Mein Segen gewiß ist, sowie euch nur der Liebewille treibt, ihnen zu helfen. Suchet nichts anderes, als nur Hilfe zu bringen, dann könnet ihr so viele Ketten lösen, dann könnet ihr den gequälten Seelen Freiheit geben; ihr helfet ihnen vorerst durch Kraftzuwendung, die sie dann selbst nützen nach eurem Beispiel, daß sie auch helfen wollen, wie ihr ihnen geholfen habt. Vergesset nie, daß sie auf eure Hilfe angewiesen sind, wenn auch Meine Gnade und Barmherzigkeit kein Wesen auf ewig verdammet; doch erst müssen ihre verhärteten Herzen berührt werden von einem Liebestrahl, bevor sie Meine Gnadenzuwendungen ergreifen. Und Ich Selbst führe euch Menschen die Seelen zu, die nur noch eines Anstoßes bedürfen, um ihren Entwicklungsweg im Jenseits zu beginnen. Doch ohne liebende Hilfe schmachten sie noch endlose Zeit in dem gleichen Zustand und finden den Weg nicht zur Höhe. Betet für sie und vergesset sie nicht, denn das Leid ist unermeßlich, das ihnen ihr Unglaube und ihre Lieblosigkeit eingetragen hat, doch so ihr ihnen helfen wollet, bin Ich mit Meiner Gnade und Barmherzigkeit stets bereit, sie emporzuziehen aus der Nacht des Todes zum Licht des Lebens, weil ich dann eurer Liebe nicht widerstehen kann, die ihr den unglücklichen Seelen im Jenseits zuwendet, und Ich ihnen die Schuld vergebe um eurer Liebe willen. Amen. B.D. NR. 5203.

 

^ B.D. NR. 5219 Ernster Hinweis auf das Ende.

Ihr alle habet nicht mehr viel Zeit, doch keiner von euch weiß es, ob er nicht noch eher aus dem Leben gerissen wird; keiner von euch weiß, wann seine Stunde gekommen ist. Trauert nicht um jene, die von euch gehen, denn Meine Liebe rufet sie ab; aber gedenket ihrer oft im Gebet, auf daß sie die Gnaden nützen, die ihnen auch im Jenseits noch gewährt werden. Bereitet euch alle vor auf eure letzte Stunde, Ich mahne euch ernstlich, denn ihr habet nicht mehr viel Zeit.

 

^ B.D. NR. 5229 Lichtstrahlen, die im Jenseits gesehen und verfolgt werden.

Wo Gottes Liebe aber ein Licht aus den Himmeln zur Erde leitet, dort weilen Scharen von jenseitigen Wesen, denen auch nicht verwehrt wird, teilzunehmen an dem Liebestrahl, der den Menschen auf der Erde Erhellung bringen soll. Was auf Erden unbeachtet gelassen wird, bedeutet jenen Seelen erbarmende Hilfe und die Möglichkeit eines Aufstiegs aus der Tiefe. Und Gott verwehrt ihnen nicht den Zugang zum Licht, steht es ihnen doch frei, davon Gebrauch zu machen, weil Er alle Wesen liebt und ihnen verhelfen will zur Seligkeit. An diese Seelen im Jenseits sollen alle denken, die in der Gnade stehen, von Gott direkt gespeist zu werden mit Seinem Wort. Sie sollen sich berufen fühlen für eine Mission, die sich im jenseitigen Reich segensreich auswirkt, auch wenn der Erfolg auf Erden weniger groß ist. Sie sollen immer ihre Herzen öffnen zum Empfang, sie sollen immer bereit sein, den Liebestrahl Gottes aufzufangen, der sich in ihre geöffneten Herzen ergießen will. Sie sollen derer gedenken, die in geistiger Not daran teilnehmen wollen, um ihren Seelenzustand zu bessern - sie sollen rastlos tätig sein in ihrer Arbeit für Gott, auf daß die Dunkelheit schwinde, auf Erden sowohl als auch im geistigen Reich.

 

^ B.D. NR. 5236 Gottes Segen den Arbeitern in Seinem Weinberg.

Und ihr seid auch umgeben von Wesen des Lichtes, die euch wohlwollen und alles tun, um eure Arbeit für Mich und Mein Reich zu fördern, denn auch sie wissen um den Segen eifriger Mitarbeit zur Erlösung irrender Seelen. Auch sie sind beteiligt an diesem Werk, und so werdet ihr also arbeiten Hand in Hand mit ihnen, die euch ständig begleiten und euch mit notleidenden Menschen zusammenbringen, denen ihr helfen könnet. Es geht viel Licht von euch aus, und große Freude ist darüber im geistigen Reich, weil ein einziger Lichtstrahl schon unnennbar viel Wirkung hat in dunklen Regionen, und überall, auf Erden wie im geistigen Reich, lichthungrige Seelen diesem Lichtstrahl folgen, um sich nicht mehr von ihm zu trennen. Wer mit geistigen Augen die Finsternis, die über die Erde gebreitet ist, sehen könnte, der könnte auch die vielen kleinen Lichtfunken erblicken, die aufblitzen an allen Orten und überall das Geistige um sich sammeln, das nach Licht verlangt. Es ist eure Mission für die Weltmenschen nicht faßbar, wird dafür aber in der jenseitigen Welt ungewöhnlich beachtet, und daher sollet ihr nicht müde werden, selbst wenn ihr auf Erden wenig oder keinen Erfolg verzeichnen könnet. Die Auswirkung eurer Tätigkeit im jenseitigen Reich wird wieder zurückschlagen auf die Menschen in kommender Zeit, weil stets mehr und mehr jenseitige Wesen den Menschen zu Hilfe kommen und sie geistig beeinflussen, sowie sie selbst einmal im Licht stehen, wozu ihr unvorstellbar viel beitraget, so eure Gedanken in das geistige Reich gerichtet sind, so ihr gewissermaßen in Verbindung stehet mit dessen Bewohnern, Hilfe und Kraft erbittend aus der Lichtwelt und erbarmende Hilfe geben-wollend den Wesen, die noch in der Dunkelheit schmachten. Der Segen dieser eurer Gedankentätigkeit ist euch nicht faßlich, doch euer eigenes geistiges Ausreifen wird überaus gefördert, und im gleichen Maße können auch die Seelen reifen, denen ihr eure Liebe schenket.

 

^ B.D. NR. 5260 Austeilen und Weiterleiten der Gnadengabe - Jenseits.

Die Not ist wahrlich groß, auf Erden sowohl als auch im jenseitigen Reich unter den Seelen, die unreif von der Erde abgeschieden sind. Allen denen zu helfen, die Not leiden in geistiger Beziehung, ist das größte Liebeswerk, das ihr Menschen an eurem Nächsten vollbringen könnet.

Unentwegt möchte Ich geben allen Menschen auf Erden und den Seelen im geistigen Reich, doch nur geöffnete Herzen können empfangen.

Und bedenket, daß Ich Selbst euer Erdenschicksal gestaltet habe diesem Hilfswillen entsprechend, daß also, so ihr Mir dienen und euren Mitmenschen oder den Seelen im Jenseits helfen wollet, nun auch alles so an euch herantritt, daß ihr helfen könnet.

Ich kenne die Herzen der Menschen, Ich weiß auch um den Zustand der Seelen im jenseitigen Reich, Ich weiß, wann der Zeitpunkt gekommen ist, daß ihr Widerstand nachläßt.

Ihr seid nur Meine Werkzeuge, deren Ich Mich bedienen muß, um die Menschen nicht unfrei zu machen; ihr könnet aber auch die Mittler sein zwischen den Seelen im Jenseits und Mir - wenn ihr euch mit eurer Liebe zwischenschaltet und die Verbindung schaffet zwischen Mir und jenen.

Helfet, wo ihr nur helfen könnet, und wisset, daß die geistige Not erheblich größer ist als die irdische Not, die einmal endet, während die geistige Not mit hinübergenommen wird in das jenseitige Reich. Darum gedenket auch derer, die schon drüben sind, die nur euch und eure Fürbitte haben, sollen sie die erste Wandlung ihres Wesens bewerkstelligen. Gedenket ihrer, und teilet auch ihnen aus, was ihr so reichlich empfanget, und wisset, daß ihr stets Meines Segens gewiß sein könnet, so ihr nur in Liebe bemüht seid, geistige Not zu lindern.

 

^ B.D. NR. 5298 Erlöserarbeit an Seelen im Jenseits. Äußerung dieser.

Erlöserarbeit an Seelen im Jenseits. Äußerung dieser.

17. Januar 1952. B.D. NR. 5298.

Jeder Dienst ist Mir angenehm, den ihr Mir zu leisten glaubet, den ihr Mir leisten wollet, denn Ich bewerte euren Willen. Ihr Menschen könnet es euch nicht vorstellen, daß die Verbindung vom geistigen Reich zur Erde und umgekehrt jederzeit hergestellt werden kann und auch hergestellt wird schon durch eure Gedanken, die euch ständig-berührende Ausstrahlungen aus dem geistigen Reich sind, ganz gleich, ob sie gut oder schlecht sind, denn auch das Reich der Finsternis wirkt in Form von Gedanken auf euch ein. Irdisch ist zwar durch den Tod eine Trennung geschehen zwischen den Menschen dieser Erde und dem jenseitigen Reich, geistig aber bestehen keine Grenzen, so ihr sie nicht selbst aufrichtet durch falsches Denken oder völliges Abkehren von der geistigen Welt. Nur die materielle Außenform ist nicht mehr vorhanden, die Seele aber, das eigentliche Wesenhafte, ist euch jederzeit erreichbar. Ihr zieht es durch euer Denken und Wollen selbst an euch heran, und so ihr nun erweckten Geistes seid, so ihr nicht völlig unaufgeklärt seid, könnet ihr euch jederzeit mit denen in Verbindung setzen, die euch nahestanden auf Erden. Ihr könnet mit ihnen reden in Gedanken, und sie werden immer eure Rede vernehmen, sie werden euch auch antworten, so ihr euch Mühe gebet, ihre Antwort zu verstehen. Denn es sind nicht mehr die körperlichen Organe, die euch die Antwort vermitteln, sondern ihr müsset ihre Sprache zu verstehen suchen und also gewissermaßen geistig mit ihnen verkehren. Vollkommene Wesen aus dem geistigen Reich können sich durch den Geist in euch äußern, weniger vollkommene sowie unreife Wesen des Jenseits geben sich in einer Weise kund, die noch mehr der irdischen Verständigung gleicht, die ihr Menschen aber auch verstehen könnet.

Alle Wesen wollen sich äußern, ganz gleich, ob sie ihrer Reife gemäß über oder unter euch stehen, nur ist das, was sie euch sagen wollen, verschieden. Die hohen Wesen, die Bewohner des Lichtreiches, wollen euch geben - ständig euch Kraft austeilen, weil sie wissen, daß euch diese mangelt, und sie euch verhelfen wollen zur Seligkeit. Die Wesen aber, die noch unvollkommen sind, wollen eure Hilfe. Auch sie wollen sich euch mitteilen in der Hoffnung, von euch etwas zu empfangen, weil sie sich arm und elend fühlen, solange sie noch völlig unwissend sind. Und diese Seelen begreifen es oft nicht, daß ihr sie nicht anhöret, sie wissen es nicht, daß ihr mit leiblichen Ohren sie nicht mehr hören könnet, und daher seid ihr ständig von Seelen umgeben - von solchen, die bedürftig sind, und auch von solchen, die euch helfen wollen in irdischer wie in geistiger Not. So es nun diesen Seelen gelingt, sich euch bemerkbar zu machen, so es ihnen gelingt, sich euch verständlich zu machen, sind sie überaus beglückt, und sie bleiben nun ständig in eurer Nähe. Ihnen wehre Ich nicht, wenn sie sich äußern wollen, wie Ich aber auch alles segne, was aus Liebe getan wird von eurer Seite, um diesen Seelen die erbetene Hilfe zu leisten. Ihr Menschen kennet nicht die Not, in denen so unzählige Seelen schmachten. Wo immer ein Wesen dieser Not zu entfliehen sucht, wo immer es durch die Not einen Weg findet, der zuletzt zu Mir führt, stehe Ich diesen Seelen bei und werde niemals verurteilen, was helfen wollende Liebe unternimmt und was auch den unglücklichen Seelen sichere Hilfe bringt - was also als Erlösungswerk angesehen werden kann, wenn es in tiefstem Ernst und bestem Willen nur Hilfe für die Seelen im Jenseits bezweckt. Die beste Hilfe aber bleibt die Fürbitte, die ihr Menschen jenen Seelen zuwenden sollet, denn sie gibt Mir Selbst die Möglichkeit, erbarmend Mich den Wesen zuzuneigen, und mit Sicherheit werden aus der Tiefe emporgezogen alle Seelen, die ihr in liebevolle Fürbitte einschließet, weil die Kraft der Liebe jeder Seele zur Höhe verhilft. Amen. B.D. NR. 5298.

 

^ B.D. NR. 5303 Erdenlebenszweck: Willens- und Wesenswandlung.

Es kann jedoch im geistigen Reich die Entwicklung noch ihren Fortgang nehmen, es kann noch im geistigen Reich die Seele zum Erkennen ihres elenden Zustandes kommen und sich zu wandeln suchen, wozu aber sehr viel Hilfe von Lichtwesen oder menschliche Fürbitte nötig ist.

 

^ B.D. NR. 5313 Willenswandlung durch Fürbitte.

Willenswandlung durch Fürbitte.

9. Februar 1952. B.D. NR. 5313.

Das Reich der Finsternis hält seine Seelen gefangen, weil keine große Kraft nötig ist, um diese Seelen gefesselt zu halten, denn sie leisten keinen Widerstand, weil ihr Wille zu schwach ist. Doch es kann dieser Wille eine Stärkung erfahren durch Fürbitte. Das müsset ihr Menschen euch vorstellen, daß ihr Unendliches vermöget durch ein liebevolles Gebet für diese gefesselten Seelen, die dadurch das Verlangen in sich erwachen fühlen, frei zu werden aus der Fessel des Satans. Es sind oft nur Momente, wo dieses Verlangen in ihnen auftaucht, die aber immer länger werden, je öfter dieser Seelen in liebender Fürbitte gedacht wird. Dann ist es, als erwachen sie aus tiefem Schlafe, sie werden rege und suchen nach Gelegenheit, ihren Fesseln zu entfliehen, denn sie empfinden die Dunkelheit als Fessel und verlangen zum Licht. Wenn diese Wandlung eingetreten ist als Folge liebender Gebete, dann sind diese Seelen auch willig zu suchen, und der kleinste Lichtstrahl lässet sie an seinen Ausgangsort eilen. Sie beginnen aufzuleben. Der Fürst der Unterwelt aber gibt sie nicht so leicht frei. Deshalb wird Licht und Finsternis anfangs wechseln, sie werden zeitweise über sich selbst zur Kenntnis kommen und dann wieder völlig unwissend in der Finsternis umherirren. Darum muß mit diesen Seelen mit liebevoller Geduld verfahren werden, sie müssen immer und immer wieder Kraftzufuhr haben durch Gebet, sie müssen durch liebevolle Gedanken herangerufen und also immer wieder ihrem dunklen Gebiet entrissen werden, sie müssen gedankliche Aufklärung empfangen und Hinweise zu Jesus Christus, ihrem Erlöser, auf daß sie selbst sich Ihm zuwenden und Ihn anrufen um Hilfe und Erbarmen. Die Seelen aus der Finsternis sind zwar schwer belehrbar und oft verstockt, doch die Wohltat eines liebenden Gebetes empfinden sie, und diese erweicht auch langsam das verhärtetste Herz, d.h., es kann ein Mensch durch liebende Fürbitte solche Seelen der Finsternis abringen, er wird stets Erfolg haben, wenn er nicht nachläßt mit seinem Hilfswillen, der auch den Willen der Seele stärkt. Im jenseitigen Reich bekämpfen sich böse Seelen oft, doch niemals wird eine finstere Seele dem Menschen Schaden zufügen, der für sie betet. Die Liebe eines Menschen besänftigt auch die erregteste Seele, wie sie die schwächste Seele dagegen belebt und anregt, sich ihren Zustand zu verbessern. Liebende Fürbitte von seiten der Menschen auf Erden ist ein großer Erlösungsfaktor, der viel zu wenig von den Menschen erkannt wird. Wo immer dieser unglücklichen Seelen gedacht wird, dort wird auch das Verlangen nach Licht lebendig, und das bedeutet immer einen Wandel des Willens der Seelen, dem dann auch Rechnung getragen wird. Die Seele selbst muß ihre Erlösung wollen, und diesen Willen bringt oft die liebende Fürbitte eines Menschen auf Erden zuwege. Es kann also über den Tod hinaus noch Liebe geübt werden, es können auch aus der Finsternis noch die Seelen gerettet werden, denn die Liebe ist eine Kraft, die alles vermag. Amen.
B.D. NR. 5313.

 

^ B.D. NR. 5318 Not der Seelen im Jenseits. Fürbitte - Willenswandlung.

Darum ist die Belehrung dieser Seelen nicht leicht, weil ihrem schwachen Denkvermögen Rechnung getragen werden muß und ihnen entsprechend ihrer Schuld, ihrem Reifezustand jegliche Erkenntnis mangelt.

 

^ B.D. NR. 5319 Gedankliches Einwirken geistiger Wesen. Verbindung von Erde zum Jenseits.

Denn auch das Reich der Finsternis sucht sich der Gedanken der Menschen zu bemächtigen und belehret sie in entgegengesetztem Sinn - es stellt ihm nur das Greifbare vor Augen und sucht jeden Glauben an ein Fortleben zu zerstören.

Deshalb sind auch die Verbindungen von der Erde zum geistigen Reich zugelassen, um völlig Ungläubigen den Glauben wiederzugeben an ein Fortleben nach dem Tode.

 

^ B.D. NR. 5322 Folgen der Lieblosigkeit im Jenseits.

Die Lieblosigkeit ist der Tod der Seele - sie vergiftet das Denken der Menschen, so daß die Ergebnisse des Denkens Unwahrheit und Böswilligkeit sind, und daraus hervor gehen Taten des Hasses, der wieder Böses gebären wird.

Und weil sich die Lieblosigkeit erschreckend auswirkt im Jenseits, deshalb kann nur mit Liebe entgegengewirkt werden. Es muß den Seelen im Jenseits viel Liebe entgegengebracht werden, die wie eine Arznei auf die kranke Seele wirkt, durch die sie gesunden kann, wenn nicht nachgelassen wird, jenen Seelen Liebe zu schenken. Auch die verstocktesten Seelen der Finsternis lassen sich durch Liebestrahlen wandeln, wenn auch anfangs unwillig, doch was sie einmal als Wohltat empfinden, geben sie nicht mehr hin.

Die Liebe ist die wirksamste Waffe gegen den Widersacher, der er nicht standhalten kann, die er flieht und darum lieber seine Opfer fallenlässet, ehe er selbst sich von Liebestrahlen berühren lässet. Darum kämpfet an gegen Lieblosigkeit, wisset, daß sie ins Verderben führt, während Liebewirken euch das Lichtreich öffnet und ihr auch durch die Liebe denen zum Licht verhelfen könnet, die noch in der Finsternis schmachten als Folge ihres liebearmen und lieblosen Lebenswandels auf Erden. Die Liebe allein kann ihnen Hilfe bringen und ihre Fesseln lösen, die Liebe allein kann euch alle selig machen.

 

^ B.D. NR. 5323 Gerechtigkeit. Ausgleich im Jenseits

Denn eure Not wird übergroß sein, so ihr in das geistige Reich eintretet, wo nur das bewertet wird, was sie an unvergänglichen Gütern mitbringt. Sie wird großen Mangel leiden, und niemand wird ihr helfen, wenn sie sich nicht an Jesus Christus wendet, von Dem sie aber in ihrer Finsternis nichts weiß. Nur Er kann ihr helfen, doch Ewigkeiten können vergehen, bis der Seele die Erkenntnis kommt und sie sich an Ihn wendet, Ewigkeiten kann sie ihre Schuld mit sich herumschleppen, weil Meine Gerechtigkeit sie nicht entlasten kann, solange sie selbst Mich nicht darum bittet.

 

^ B.D. NR. 5326 Gottes Segen ruht auf jeder Erlöserarbeit.

Gottes Segen ruht auf jeder Erlöserarbeit.

1. März 1952. B.D. NR. 5326.

Jegliche Erlöserarbeit findet Meinen Segen. Wer ernsten Willens ist, zu helfen und die geistige Not auf Erden sowohl als auch im Jenseits zu verringern, der kann auch gewiß sein, daß er immer Meine Unterstützung findet und daß Ich seine Arbeit segne. Immer ist der Wille maßgebend, nicht allein das Wort, d.h. das gedankenlose Dahinsprechen einer guten Absicht, dem der Wille fehlt. Immer wieder betone Ich, daß Ich Arbeiter brauche, die für Mein Reich tätig sind, die eine überaus dringende Arbeit verrichten sollen in Meinem Weinberg. Und stets ist unter dieser Arbeit das Erlösen der gebundenen Wesen zu verstehen, die als Mensch auf Erden noch auf irrigen Wegen wandeln oder, als unreif in das Jenseits eingegangen, dort in Finsternis des Geistes ein unseliges Los erdulden müssen. Alles Gebundene zu befreien, es aus der Finsternis zum Licht zu führen, den unglückseligen Zustand in einen seligen zu wandeln - dies ist Erlöserarbeit, die stets von Mir gesegnet sein wird, weil sie im freien Willen getan wird, weil die Liebe zu dem Unglückseligen zu dieser Erlöserarbeit Anlaß ist. Und also kann auch nur das als Erlöserarbeit von Mir angesehen und bewertet werden, was aus Liebe getan wird. Und somit habt ihr auch Aufklärung, ob und wann euch Mein Segen gewiß ist. Alles werde Ich gutheißen, was auch nur einer Seele zur Höhe verhilft. Ob ihr nun auf Erden zu euren Mitmenschen Worte der Liebe redet, ob ihr ihnen Zeugnis gebet von Mir und Meinem Wirken, ob ihr sie ermahnet zur Seelenarbeit - ob ihr betet für die armen finsteren Seelen auf Erden oder im Jenseits und sie gedanklich belehret, um ihnen zu helfen - sowie nur eure Absicht ist zu helfen, handelt ihr gut und gerecht und werdet immer Meinen Segen erfahren. Es gibt nur wenige Menschen, die ernsthaft für Mich und Mein Reich arbeiten, denen das Wohl der Mitmenschen oder der Verstorbenen am Herzen liegt, es gibt nur wenige, die um die große geistige Not wissen und ihr steuern wollen, und diesen wenigen gilt auch Meine Liebe, die ihnen wieder alle Arbeit erleichtert und erfolgreich werden lässet. Ein geistiges Schauen in die Stätten der Dunkelheit, auf Erden sowohl als auch im geistigen Reich, würde wohl die Menschen aufrütteln und vielleicht auch hilfsbereit werden lassen, doch es wäre dies dann eine bewußte Arbeit, die aus Furcht geleistet würde, weil den Menschen noch die Erkenntnis mangelt und diese durch Liebeswirken erworben werden muß. Wissend wird jeder Mensch werden, der nach Meinem Willen lebt, und ihm wird auch die geistige Not sehr bald erkennbar sein. Doch Mein Wille wird zuwenig beachtet, d.h., Mein Liebegebot wird nicht erfüllt, und die Auswirkung dieser Vernachlässigung ist eine so furchtbare, daß die Fesseln um die Seelen immer drückender werden und ihnen geholfen werden muß, ihrer ledig zu werden. Diese Hilfe kann aber wieder nur eine liebende Seele leisten, und deshalb ist Mir jeder Arbeiter willkommen, den die Liebe zur Erlöserarbeit treibt. Denn wo nur eine Seele gerettet wird aus der Finsternis, dort wird Meine Liebe tausendfach vergelten und mit Meinem Segen belegen, die Mir also dienen wollen. Amen.
B.D. NR. 5326.

 

^ B.D. NR. 5332 Zustand der Seelen im Jenseits. Irrglaube - Unglaube - Liebe.

Und dieser überzeugte Glaube an Mich fehlt unendlich vielen Menschen, und dies ist der Grund, daß sie auch in geistiger Finsternis leben und in dieser Finsternis in das jenseitige Reich eingehen. Was sie auf Erden versäumten, muß nun im Jenseits unbedingt nachgeholt werden - sie müssen nachdenken - und sie werden oft dazu zu schwach sein aus eigener Schuld. Folgen ihnen Liebewerke in die Ewigkeit nach, so sind sie nicht völlig kraftlos, trotz des Unglaubens, und ihre Kraft besteht darin, daß ihnen die Erinnerung nicht ganz genommen ist an das Wissen, das sie auf Erden nicht ernst nahmen, daß sie also nun nachdenken können, während die glaubenslosen Seelen, denen keine Werke der Liebe gefolgt sind, in unsagbarer Not sich befinden, weil sie nicht fähig sind, klare Gedanken zu fassen und sich mit diesen auseinanderzusetzen. Dennoch können auch diese Seelen belehrt werden im geistigen Reich von Seelen, die ihnen verständlich das darbieten können, was sie wissen müssen - wenn sie ihre Belehrungen annehmen wollen. Fürbitte für diese Seelen zu leisten ist ein Werk größter Liebe und Barmherzigkeit, damit sie Kraft zum Wollen bekommen und bei den Kreisen Zugang suchen, wo ihnen Aufklärung gegeben werden kann. Werke der Liebe können jedes Manko ausgleichen und die Seele gläubig werden lassen, doch die geistige Finsternis wird erst von ihnen weichen, wenn sie Jesus Christus anerkennen, weil Er allein ihre Schuld tilgen kann, die der Unglaube auf Erden gezeitigt hat.

Doch viel Leid und Qualen in der Finsternis gehen voran, ehe eine ungläubig von der Erde abgeschiedene Seele von einem Lichtstrahl berührt wird und ihm nachgeht; dann aber ist sie auch bereit zur Wesenswandlung, so sie einmal die Wohltat des Lichtes empfunden hat, die sie nun ständig begehrt, bis es ihr zuteil geworden ist.

 

^ B.D. NR. 5338 Bekehrungswerk an Seelen aus der Tiefe durch Liebe.

Ihr Menschen wisset es nicht, was ihr selbst für eine Macht habt, wenn ihr mit der Waffe der Liebe kämpfet - euch Menschen wäre es wahrlich möglich, die Hölle zu erlösen, so ihr alle in tiefster Liebe euch der gefallenen Seelen annehmen würdet, um ihnen emporzuhelfen.

 

^ B.D. NR. 5342 Erlösung aus Finsternis. Liebender Hilfswille.

Ihr Ihr Menschen auf Erden könnet viele Seelen aus der Finsternis erlösen durch gute Gedanken und liebenden Hilfswillen, den diese Wesen als Anziehungskraft spüren und euch nun um eure Hilfe bitten. Sie nehmen dann jede Gelegenheit wahr, aus der Finsternis zu entfliehen, denn die Kraft eurer Liebe richtet zwischen dem Wesen und seinem Kerkermeister, dem Satan, eine Scheidewand auf - ihr selbst schiebt einen Keil zwischen beide durch eure Liebe, und nun ist das Wesen fähig, einen anderen Willen zu haben als bisher - und dieser Wille wendet sich erst unbewußt und nach der Erkenntnis bewußt Mir zu, dem Herrn, Der es aus der Kerkerhaft befreien kann und Der ihm nun auch willkommen ist als Herr, Dem sich die Seele nun freiwillig unterstellt. Eine Seele aus der Finsternis erlöst zu haben ist unbeschreiblich beseligend, so ihr einmal um die Not einer solchen Seele wisset, die auf Erden keinen Vergleich findet. Und wieder sage Ich es euch, daß ihr unsagbar viel dazu beitragen könnet, die Hölle zu erlösen, Wesen aus der Finsternis emporzuhelfen und sie Mir zuzuführen, wenn ihr nur helfen wollet und eure Liebe diesen Unglückseligen zuwendet, die sich allein nicht mehr helfen können und, als vom Satan gebunden, sich nicht frei machen können aus seiner Gewalt. Eure Liebe ist Kraft, die ihre Fesseln sprengt, eure Liebe vermag Wunder zu wirken, so sie den Seelen in der Finsternis gilt, und eure Liebe befähigt euch zu erlösender Tätigkeit auf Erden wie im jenseitigen Reich.

 

^ B.D. NR. 5354 Lichtschein den Seelen im Jenseits erkenntlich.

Lichtschein den Seelen im Jenseits erkenntlich.

6. April 1952. B.D. NR. 5354.

Unbeschreiblich beglückt sind die Wesen im geistigen Reich, wenn sie einen Lichtschein aufblitzen sehen, zumal dann, wenn die Wesen sich in der Finsternis befinden, die für sie eine Qual ist. Dann gehen sie diesem Lichtschein nach, und er wird sie immer dorthin führen, wo das Licht seinen Ausgang hat - wo Lichtwesen austeilen denen, die Licht empfangen wollen. Vom geistigen Reich können solche Ausstrahlungen immerwährend versendet werden, denn stets sind lichthungrige Seelen bereit zur Entgegennahme dessen, was Lichtwesen ihnen bieten. Es können aber auch auf Erden empfangswillige Menschen eine Verbindung herstellen mit jenen Lichtwesen, die ebenfalls als Lichtstrahl für die Seelen im Jenseits erkenntlich sind und die darum auch von jenseitigen Seelen willkommen geheißen werden, weil sie sich selbst Licht erhoffen durch solche. Stets wird ein Licht aufblitzen, wo Menschen auf Erden gedanklich das geistige Reich suchen, wo sie gedanklich mit Lichtwesen sich unterhalten, sie fragend oder ihnen ihre Gedanken mitteilend. Dann strahlt ein helles Licht auf, das so hell leuchtet, daß es viele Seelen aus der Finsternis oder dem Dämmerlicht herbeilockt, die sich für kurze Zeit wohltätig berührt fühlen und immer Erleichterung verspüren, wenn sie in die Nähe solcher Lichtstrahlen gelangen. Diesen Seelen wird der Zugang zum Licht nicht verwehrt, doch ihnen selbst steht es frei, Nutzen daraus zu ziehen. Nicht alle Seelen können das Verständnis aufbringen für den Akt einer Lichtübertragung aus dem geistigen Reich zur Erde. Ihnen wird durch geistige Führer die Bedeutsamkeit erklärt, doch nimmer werden sie zwangsweise zur Annahme von Licht veranlaßt. Doch zumeist gehen sie nicht ohne Eindruck von solchen Lichtübertragungen hinweg, sie werden immer wieder zurückkehren an den Ort und zu den Menschen, wo Verbindungen zur Lichtwelt hergestellt werden, und sie nehmen gewissermaßen daran teil, indem sie aufmerksame Zuhörer sind und alles aufnehmen und durchdenken, was ihnen an geistigen Lehren faßlich ist. Sie stillen ihren Hunger und Durst, indem sie das Brot des Himmels entgegennehmen, das Lichtwesen den Menschen auf der Erde darbieten und das auch jedes Wesen im Jenseits für sich in Anspruch nehmen darf. Die Menschen auf Erden wissen nicht, wie sie diesen Seelen beistehen, die in der Dunkelheit weilen, durch bewußtes Hinlenken der Gedanken zu Gott, zur Lichtwelt und auch direkt zu jenen Wesen, die ihre Hilfe brauchen, um geistig belehrt werden zu können. Jeder Gedanke nach oben wirkt sich als Lichtstrahl aus, und jeder Lichtstrahl zieht zahllose Seelen an, die der Dunkelheit entfliehen wollen. Und es wird die Finsternis auf Erden sowohl als auch im Jenseits vertrieben von Menschen, die selbst im Licht wandeln, d.h. die Wahrheit suchen und in der Liebe leben. Von ihnen geht ständig Licht aus, das die Seelen in der Dunkelheit beglückt und anzieht, bis sie selbst Licht entgegennehmen dürfen, bis sie sich an den Belehrungen vom Lichtreich zur Erde beteiligen dürfen und die Dunkelheit endgültig überwunden haben. Amen.
B.D. NR. 5354.

 

^ B.D. NR. 5399 Hilfswille für die Seelen der Finsternis.

Hilfswille für die Seelen der Finsternis.

24. Mai 1952. B.D. NR. 5399.

Gedenket dessen, was Mein Geist euch kündet, und wisset, daß ihr durch Meinen Geist recht belehret werdet. Gebet euch vertrauensvoll Meiner Führung hin, und tuet immer, wozu ihr euch gedrängt fühlet, denn durch euer Gefühl äußere Ich Mich, sowie ihr bemüht seid, Meinen Willen zu erfüllen und Mir zu dienen. Es ist ein unsagbar schweres Ringen im jenseitigen Reich; die Finsternis ist so dicht, unzählige Seelen schmachten in ihr, und klein nur ist die Zahl derer, die sich aus ihr befreien möchten, die den Zustand in der Finsternis unerträglich empfinden und eine Änderung ihrer Lage anstreben. Und diesen wenigen sollet ihr helfen, denn ohne Hilfe vermögen sie nicht, sich frei zu machen. Es ist ein Werk der Barmherzigkeit, das ihr an jenen Seelen tut, es ist aber euer Hilfswille niemals ohne Erfolg. Denn ob es auch den Seelen in der Finsternis mitunter schwerfällt, eure Belehrungen und Erklärungen anzunehmen - sie denken doch darüber nach, weil ihnen das Licht, das sie in eurer Nähe sehen, ein Beweis ist, den sie nicht wegleugnen können, und weil sie sich gleichfalls nach Licht sehnen. Ihr seid ständig von Scharen solcher Seelen umgeben, die sich in eurer Nähe wohl fühlen, wenngleich sie auch nun bedrängt werden von Wesen der Tiefe, die sie wieder herabzuziehen suchen. Gedenket der euch umgebenden Seelen mit Liebe, aus der sie nun die Kraft ziehen, Widerstand zu leisten. Eure Liebe hält sie wie mit Ketten an euch gebunden, so daß es den Wesen der Tiefe nicht gelingt, sie abzudrängen, zurück in die Finsternis. Diese Seelen sind fortgesetzt in Gedanken beschäftigt mit dem, was sie von euch hören und nur ein liebender Gedanke von euch genügt, sie auch in eurer Nähe zu halten, und Meine Liebe schaffet ihnen wahrlich Möglichkeiten, die ihrem Weiterkommen dienlich sind. So werden sich stets Lichtwesen unter ihnen befinden, zwar unerkannt von ihnen, jedoch sie unmerklich in rechtes Denken leitend, und das Erlösungswerk nimmt seinen Fortgang, weil Ich Selbst es segne, weil es Mir niemals mißfällt, wenn ihr Menschen helfen wollet. Fürchtet nicht die bösen Mächte, denn Meine Macht ist wahrlich größer, wo der Wille gut ist, wo das Liebeprinzip vorherrscht. Licht ist, wo Mein Wort ertönt, und Mein Wort wird euch stets der sicherste Schutz sein gegen die bösen Mächte - und weil ihr mit einer Waffe kämpfet und mit einem Mittel arbeitet, das Ich Selbst euch in die Hände gab, können die Kräfte der Finsternis nicht an euch herankommen, es sei denn, ihr gewähret ihnen selbst Zutritt durch sündige Gedanken und bösen Willen, so ihr euch dem schlechten Einfluß widerstandslos überlasset. Doch das verhüten eure Schutzgeister, die ständig bei euch sind und den schlechten Wesen den Zutritt verwehren, weil ihr Mir dienen und den armen Seelen helfen wollet. Glaubet und vertrauet Mir und Meinen Worten, daß Ich euch schütze vor jeder Gefahr, solange ihr in Meinem Weinberg tätig seid. Glaubet, daß euch Mein Geist recht leitet und daß er euch auch warnen wird, so ihr in Gefahr seid, einen falschen Weg zu gehen. Euer Hilfswille trägt euch sogar den Schutz durch die Wesen ein, die ihr erlösen wollet, denn sie spüren eure Liebe und bilden eine schützende Mauer um euch gegen die euch übelwollen. Liebe erweckt Gegenliebe und vermehret auch die Kraft in den Wesen, und daran erkennen sie die Wahrheit dessen, was ihr ihnen erkläret - sie spüren auch die Kraft Meines Wortes, und selten nur weiset eine Seele, die Mein Wort einmal, in Liebe dargeboten, vernommen hat, es zurück. So ihr also Mein Wort diesen Seelen zuleitet, bin Ich Selbst bei euch und segne euch und eure Tätigkeit, Ich segne die Wesen, die euch umgeben, und eure Mühe wird nicht vergeblich sein. Amen.
B.D. NR. 5399.

 

^ B.D. NR. 5417 Vortragen des Evangeliums den armen Seelen.

Vortragen des Evangeliums den armen Seelen.

21. Juni 1952. B.D. NR. 5417.

Traget den armen Seelen in Gedanken das Evangelium vor. Ihr wisset nicht, wie segensreich ihr an denen wirken könnet, die unvollkommen ins jenseitige Reich eingegangen sind, denn was sie auf Erden nicht annahmen, das muß ihnen im Jenseits nahegebracht werden, auf daß sie sich zur Annahme entschließen und nun aufwärtsschreiten können in ihrer Entwicklung. Sie müssen glauben lernen, denn ohne Glaube gibt es drüben kein Weiterkommen. Doch ob sie noch davon wissen, was zu glauben sie ablehnten, ist von ihrem Liebegrad abhängig, von den Werken der Liebe, die ihnen noch einiges Wissen und Erkennen sichern. Dann wird es auch leichter sein, diesen das Evangelium so darzustellen, daß sie es annehmen und dadurch zum Glauben an Jesus Christus, den göttlichen Erlöser, gelangen. Weit schwerer aber ist es, den völlig unwissenden Seelen das Wissen um die Wahrheit zu vermitteln, denn sie müssen gleichsam von Anfang an eingeführt werden, weil ihnen alle Grundwahrheiten fehlen, weil sie sich an nichts erinnern können, was ihnen auf Erden über Gott gesagt wurde. Ihr liebloser Lebenswandel hat sie jeder Erinnerung beraubt an die göttliche Liebelehre, an das Erlösungswerk Christi und die Aufgabe des Menschen, und darum muß mit größter Liebe vorgegangen werden, es muß den Seelen immer wieder vorgehalten werden, daß sie nur selig werden können, wenn sie glauben an Gott, Der Sich in Jesus Christus verkörpert hat, Der für die Menschen gestorben ist, um sie zu erlösen aus der Unfreiheit, die Folge der Sünde war. Es muß ihnen vorgehalten werden, daß nur die Liebe ihnen verhilft zum Glauben, daß sie auch drüben helfen müssen den mitleidenden Seelen, daß sie Barmherzigkeit üben müssen und um Kraft dazu Jesus Christus anrufen können, Der allein sie aus ihrer unglückseligen Lage befreien kann. Es ist dies ein Liebeswerk an den armen Seelen, das euch hoch angerechnet wird, denn die Not ist groß, und nur Liebe kann sie beheben. Darum gedenket oft eurer Lieben, die euch vorangegangen sind, helfet ihnen, indem ihr ihnen liebende Gedanken nachsendet, indem ihr mit ihnen redet in Gedanken und ihnen mitteilet, was ihr wisset, die ihr wahrhaft glaubet an Jesus Christus und die ihr dadurch im rechten Erkennen stehet. Gebet ihnen ab von dem Wissen, das ihr von oben empfanget, und lasset sie nicht in ihrer Not, sie werden es euch danken ewiglich und auch euch beistehen, so ihr irdisch in Not seid. Denn nur die Liebe erlöset, nur die Liebe gibt Kraft den Seelen, die in völliger Kraftlosigkeit unfähig sind, sich selbst zu helfen, und die darum auf eure Liebe angewiesen sind, die ihr ihnen in Form von gedanklichen Belehrungen und inniger Fürbitte schenken könnet und die niemals ohne Erfolg bleiben wird. Amen.
B.D. NR. 5417.

 

^ B.D. NR. 5431 Kraft des lebendigen Wortes.

Wird nun den Seelen im Jenseits dieses Mein Wort nahegebracht und sie lassen es willig auf sich einwirken, so können sie oft plötzliche Erhellung ihres Geistes finden, sie können sich überaus stark beeindruckt fühlen, sowie sie dieses Wort nur aufnehmen im Willen, sich unterweisen zu lassen oder Erklärung zu erhalten über Fragen, die sie beschäftigen. Mein Wort übt einen gewaltigen Eindruck aus auf alle Seelen, die im freien Willen danach verlangen. Und darum könnet ihr Menschen den Seelen im Jenseits keinen größeren Liebedienst erweisen, als daß ihr ihnen Mein Wort zuleitet, das ihr selbst von Mir empfangen habt. Die Kraft Meines Wortes werden alle Seelen an sich erfahren, die sich bei euch einfinden, um es zu hören. Zu ihnen spreche Ich Selbst durch euch, und so sie guten Willens sind, erkennen sie Mich Selbst, und ihr Aufstieg im jenseitigen Reich ist gesichert, denn die Kraft Meines Wortes hilft ihnen empor.

 

^ B.D. NR. 5436 Brot des Lebens, rechte Speise, rechter Trank.

Ihr könnet durch das Verbreiten der Wahrheit viel Segen stiften, denn ob ihr auch bei euren Mitmenschen wenig Zustimmung findet, ob ihr auch offene Ablehnung erfahret - ihr habt nicht nur zu diesen Menschen auf der Erde gesprochen, sondern unzählige Wesen im geistigen Reich vernahmen eure Worte, und sie nehmen oft leichter an als die Menschen auf Erden, weil sie sehr leiden unter Hunger und Durst, der aber gestillt wird durch das, was ihr austeilet, weil es rechte Speise und rechter Trank ist für jede darbende Seele. Was aber an den Wesen des geistigen Reiches getan wird, wirkt sich wieder indirekt an den Menschen dieser Erde aus, denn diese sind ständig umgeben von jenen und können gedanklich oft größeren Einfluß ausüben, als so ihr als Mensch zu euren Mitmenschen redet. Glaubet es, daß keine Arbeit umsonst geleistet ist, die ihr ausführt für Mich und Mein Reich. Ihr selbst könnet die Auswirkung nicht ersehen und darum auch nicht ermessen, doch Mein Wort, das ihr in Liebe weitergebt, wirket von selbst, und die Kraft Meines Wortes spüren unzählige Seelen. Darum dürfet ihr nur nicht erlahmen, ihr dürfet nicht lau und träge werden in der Weinbergsarbeit, dann versehet ihr auch erfolgreich euer Amt, und ihr helfet vielen ringenden Seelen auf Erden und im Jenseits.

 

^ B.D. NR. 5452 Austeilen des Lichtes setzt Verlangen danach voraus.

Erlösende Tätigkeit kann aber auch auf Erden ausgeführt werden, von Menschen, die durch einen Lebenswandel nach Meinem Willen gleichfalls befähigt sind, Licht zu empfangen und weiterzugeben. Sowie sich diese in wahrer Nächstenliebe der Seelen annehmen, die noch in Finsternis des Geistes dahingehen, reihen sie sich in die Schar ein, die erlösend tätig sind, und auch diese werden von den Seelen im jenseitigen Reich erkannt als Licht- und Kraftquell und darum auch stets umlagert, denn wo nur ein liebender Gedanke den jenseitigen Seelen gilt, ist ihnen dies als Lichtstrahl erkennbar.

Wo aber Liebe ist, ist auch Weisheit, Licht, das den finsteren Geisteszustand verjagt. Wo Liebe ist, werden die Seelen hingezogen, die Licht haben wollen, und wo Liebe ist, werden sie auch immer empfangen dürfen. Sowie der Wille und das Verlangen nach Licht einmal in ihnen rege geworden ist, lassen sie nimmer nach, sie nehmen hungrig entgegen, was für sie Nahrung bedeutet, sie kräftigen sich daran, so daß sie stets mehr und mehr aufnehmen können und gleichfalls nun vom Willen beseelt sind, abzugeben oder Seelen der Finsternis dorthin zu weisen, wo Licht ausgestrahlt wird.

 

^ B.D. NR. 5459 "Wachet und betet." Ständige Versuchungen.

Worte der Liebe haben auch den göttlichen Geist in sich. Darum dürfet ihr alles annehmen als gut, was Liebe erkennen lässet. Ihr müsset aber dennoch prüfen den Ausgang dieser Worte und dürfet nicht blindlings einen göttlichen Ursprung annehmen, da ein solcher Glaube leicht zu Irrtum führen kann. Darum prüfet alles und das Beste behaltet, und fraget euer Herz, was dieses dazu sagt, denn das Herz täuschet euch nicht, so ihr ernstlich wünschet, in der Wahrheit zu stehen: Wohl gehen euch auch Mahnungen zu vom jenseitigen Reich, weil die Lichtwesen euch als ihre Mitarbeiter betrachten und auch die Seelen, denen ihr helfen wollet, an eurem Erdenschicksal Anteil nehmen, denn schon reifere Seelen können voraussehen, und es drängt sie, euch aufmerksam zu machen, um gleichzeitig für euch Unheil abzuwenden, doch sie wissen nicht um Tag und Stunde, da ihnen der Zeitbegriff unklar ist. Doch sie werden euch nicht bewußt falsch unterrichten, denn sie lieben euch und wollen euch auch nur Gutes erweisen. Darum werden sie auch nicht gehindert, wenn sie euch warnen wollen, weil ihr Wille gut ist.

 

^ B.D. NR. 5464 Erlösung der Seelen aus der Tiefe. Lichtstrahl. Jesus Christus.

Denn Jesus Christus wartet nur auf den Ruf, der den Willen der Seele bekundet, um ihr zu helfen.

 

^ B.D. NR. 5472 Erklärung von Fällen von Besessenheit.

Unterlassungen von guten Werken ohne Eigennutz, Gefühllosigkeit gegen Not der Mitmenschen und übergroße Genußsucht lassen stets nur den Weltmenschen erkennen, der mit Mir keine Bindung hat, dem aber auch keine offenen Verstöße gegen das Gesetz nachzuweisen sind. Er steht vor den Mitmenschen recht und gerecht da, aber seine Seele ist ohne Liebe und ohne Glauben an Mich. Und sein Ende ist kein seliges, die Erde hält ihn gefesselt, ihre Güter begehret er noch im Jenseits, weil er nichts anderes besitzt und seine Weltgier groß war. Dieser Mensch also war von finsteren Kräften gefesselt, und doch ist es ihnen nicht gelungen, sich seine Seele so gefügig zu machen, daß er ausgesprochen schlechte Handlungen beging. Sie hinderten ihn zwar, zu Mir zu gelangen, doch sie hatten ihn noch nicht völlig in ihrem Besitz. Und darum versuchen sie nun, dort ihre Bemühungen fortzusetzen, wo gleiche Veranlagungen, gleiches Denken und schwacher Wille zu erkennen sind, was am ehesten unter den irdischen Nachkommen zu finden ist, und es kann dies Erfolg haben viele Generationen hindurch, es kann aber auch Mir zugewandtes Denken ihre (seine, d. Hg.) Wirkung abschwächen oder ganz unmöglich machen.

Und darum lege Ich euch ganz besonders jene Seelen ans Herz, daß ihr ihnen helfet, weil sie allein zu schwach sind.

 

^ B.D. NR. 5474 Beteiligen am Erlösungswerk.

Beteiligen am Erlösungswerk.

29. August 1952. B.D. NR. 5474.

Es soll euch kein Gesetz sein, sondern mit innerer Freude sollet ihr dienen und euch am Erlösungswerk beteiligen. Es soll euch nicht die Verheißung eines Lohnes dazu bewegen, sondern die Liebe soll euch drängen, das zu tun, was den Seelen auf Erden oder auch im Jenseits verhilft zur Freiwerdung aus der Fessel des Satans. Uneigennütziger Hilfswille wird stets Erfolg eintragen, weil dann die Liebe die Kraft ist, die alles erreicht. Und so empfanget ihr also stets Meinen Segen, so ihr völlig uneigennützig helfen wollet. Und Mein Segen bedeutet, daß Ich Selbst mithelfe, wo eure Kraft zu schwach ist. Es gibt viele unerlöste Seelen, die keinen Menschen auf der Erde haben, der ihrer in Liebe gedenket. Und darum ist für diese Seelen der Weg zum Licht unendlich schwer, und sie werden stets verstockter, wo sie ihren Widerstand aufgeben sollten, um zum Licht zu gelangen. Doch Ich zeige ihnen allen den Weg, den sie gehen müssen, nur kann Ich das wieder nur in einer Weise tun, daß sie nicht zwangsmäßig den Weg als rechten erkennen. Ich sende ihnen wohl Lichtboten zu, doch sie sind ihnen nicht als solche erkennbar, und darum werden sie selten angehört und ihre Lehren nicht als erfolgeintragend angenommen. Diese Seelen können aber nur durch Belehrung auf den rechten Weg geführt werden, und da sie jenen keinen Glauben schenken und sie die Kraft der Fürbitte entbehren müssen, bleiben sie endlos lange Zeit in der Finsternis. Ich gebe euch, die ihr Mithelfer seid in der Erlösungsarbeit, Kunde von ihrer Not, um eure Herzen zur Fürbitte anzuregen, die Ich aber wiederum nicht von euch fordere, weil nur ein Gebet in Liebe jenen Seelen Kraft schenkt, die Liebe aber nicht gefordert werden kann. Doch Ich schildere euch die Not dieser Seelen riesengroß, und dennoch könnet ihr nicht ihre Qualen ermessen, aus denen Ich sie gern befreien möchte und es auch tun will, wenn ihr dazu beitraget, wenn ihr ihnen liebende Gedanken schenket und aus innerstem Antrieb ihnen helfen möchtet. Ein unbeugsamer Wille kann dadurch weich werden, ein harter trotziger Geist kann nachgiebig werden und sich von euch Kraft holen, weil ihr ihm helfen wollet. Bedenket, daß ihr alle Kinder Meiner Liebe seid und daß ihr alle Meinem Herzen nahesteht - daß ihr aber, die ihr in Meiner Nähe weilet, um vieles seliger seid als eure Brüder, die in der Ferne von Mir schmachten in Kraftlosigkeit und Finsternis. Traget ihnen Licht zu, vermittelt ihnen Kraft, denn ihr, die ihr von Mir reichlich empfanget, könnet ihnen abgeben, und die Liebe soll euch dazu anregen, dann beweiset ihr, daß ihr Meine Kinder seid, daß in euch gleichsam Ich Selbst wirken kann. Und dann wird die Arbeit an den gesunkenen Brüdern nicht vergeblich sein, dann werdet ihr ihnen einen Weg zeigen, den sie willig beschreiten, und Ich werde ihnen Meine Hände entgegenstrecken, auf daß sie sicher das Ziel erreichen - auf daß auch sie zurückkehren in das Vaterhaus, das sie einst freiwillig verlassen haben. Amen.
B.D. NR. 5474.

 

^ B.D. NR. 5487 Verlangen nach Licht im Jenseits. Geistige Gespräche.

Großen Segen können darum auch die Belehrungen von seiten der Menschen auf Erden stiften, wenn immer daran gedacht wird, daß bei jedem geistigen Gespräch zahlreiche Seelen zugegen sind, daran teilnehmen und darum auch die Belehrungen im Liebegeist geführt werden sollen, der nun auch ausstrahlt auf jene Seelen und ihnen jeglichen Ablehnungswillen nimmt. Wer selbst Geistesgut besitzt, das der Wahrheit entspricht, der soll es auch allen denen zuführen, die Mangel daran haben - und oft der Seelen im Jenseits gedenken, die mitunter williger sind, es anzunehmen als die Menschen auf der Erde, die noch in ihrem Scheinleben alles ablehnen möchten, was auf ein jenseitiges Leben Bezug hat. Gute und böse Reden auf Erden finden im jenseitigen Reich Widerhall. Dessen gedenket immer und bemüht euch, stets so zu denken und zu reden, daß die jenseitigen Seelen lernen können, daß sie euch gern zuhören und immer einen Vorteil für sich gewinnen, und ihr werdet immer von Seelen umlagert sein, die auch euch dienen wollen, wie es ihre Kraft erlaubt. Licht verbreiten könnet ihr in jeder Weise, und ihr werdet in den lichthungrigen Seelen im Jenseits stets dankbare Schüler finden, und eure Arbeit für das Reich Gottes wird gesegnet sein.

 

^ B.D. NR. 5513 Ringen in der geistigen Welt. Fürbitte und Vortragen des Evangeliums.

Haben nun die Lichtwesen von seiten der Menschen auf Erden Unterstützung durch Fürbitte oder gedankliche Zuwendung des Evangeliums, so sind die Seelen leichter bereit, sie anzuhören, weil sie eine Kraft empfangen, die ihren Ablehnungswillen schwächt, und dann sind die Bemühungen der Lichtwesen auch von Erfolg. Die Gedanken der Menschen auf Erden können wahre Wunder wirken im geistigen Reich. Die Seelen werden dadurch in einen gewissen Tätigkeitsdrang versetzt, sie spüren eine Kraft, die sie nun nützen möchten, und sie haben plötzlich das Verlangen, ihren elenden Zustand aufzubessern, sie sehen sich gleichsam um nach einer Gelegenheit, ihrer derzeitigen Lage zu entfliehen, und sie werden auch immer hilfsbereite Wesen finden - Lichtwesen, die ihnen aber nicht als solche erkenntlich sind, die ihnen nun mit Rat und Tat beistehen.

Das Gebet eines Menschen auf Erden kann dann unsagbar segensreiche Wirkung haben, denn die der Seele dadurch vermittelte Kraft wird immer genützet in positivem Sinn.

Und es ist daher die liebende Fürbitte die sicherste Kraftzuwendung, weil sie auch dem noch Gott abgekehrten Wesen als Wohltat spürbar ist und es nun die Kraft nutzet, d.h. seinen Willen wandelt - also durch den Kraftzustrom den Widerstand aufgibt und nun leichter zu lenken und zu beeinflussen ist von den Wesen, die ihm verhelfen wollen zur Höhe.

 

^ B.D. NR. 5521 Gemeinsame Arbeit vom geistigen und irdischen Reich vor dem Ende.

Denn Ich ersah auch von Ewigkeit, in welcher Notlage sich diese Seelen befinden kurz vor dem Ende der Erde, weil unzählige Seelen unreif die Erde verlassen und nun im geistigen Reich eine dichte dunkle Sphäre sie aufnimmt, wo sie hilflos und verlassen wären, wenn ihnen nicht Beistand geboten würde. In diese dunklen Sphären Licht hineinzutragen, immer wieder Funken aufblitzen zu lassen, das ist in Meinem Heilsplan von Ewigkeit vorgesehen, und Ich erkannte auch von Ewigkeit, daß und wie die Hilfswilligkeit der Erdenmenschen sich einsetzt, um diesen Seelen zum Licht zu verhelfen.

 

^ B.D. NR. 5529 Liebe und Glaube fehlt den Menschen. Verkünden in Liebe von Erfolg.

Liebe aber ist nur durch Liebe zu erwecken, und ihr könnet nun die Not der Seelen im Jenseits ermessen, denen keine Liebe nachfolgt.

Was ihr in Liebe anbietet, erregt nicht so sehr den Abwehrwillen, als was nur schematisch angeboten wird ohne jede persönliche Liebeausstrahlung des Gebers an den Empfänger.

 

^ B.D. NR. 5534 Teilnahme am Erlösungswerk Christi. Nachfolge Jesu.

Ihr Menschen könnet unsagbar viel beitragen zur Erlösung der Seelen, denn auch den Seelen der Abgeschiedenen könnet ihr in Liebe das Evangelium vortragen, ihr könnet auch ihnen den Weg zeigen, den sie gehen müssen, um aus ihrem unglückseligen Zustand herauszukommen. Ihr könnet auch sie auf den göttlichen Erlöser Jesus Christus hinweisen und in ihnen den Willen und das Verlangen erwecken, von Ihm angenommen zu werden, Ihm ihre Sünden zu bekennen und Ihn um Vergebung zu bitten.

 

^ B.D. NR. 5591 Not der Seelen in der Tiefe. Fürbitten.

Solche Seelen können schwerlich gebessert werden, und doch soll auch derer im Gebet gedacht werden, auf daß durch Fürbitte in ihnen Regungen erwachen, die zu einer Wandlung führen können. Wo ein liebevolles Gebet den Seelen der Verstorbenen folgt, ist immer Hoffnung, daß sie bald den finsteren Aufenthalt vertauschen können mit einem schwach-dämmerigen Ort, und sie suchen dann das Licht, bis sie es finden. Die Seelen der Finsternis müssen oft sehr lange in der Tiefe verweilen, weil sie keinen Versuch machen herauszukommen und erst das Verlangen nach Licht ihnen Licht einträgt. Darum könnet ihr Menschen nicht genug beten für diese Seelen, daß sie dem Licht zustreben, daß in ihnen das Verlangen erwache, in eine etwas lichtere Umgebung zu kommen. Denn es ist der Wille des Wesens entscheidend, und für die Stärkung und Wandlung eines verkehrten Willens sollet ihr Menschen immer wieder beten, wollet ihr den Seelen helfen, die plötzlich von der Erde scheiden, die abgerufen werden mitten aus dem Leben und wenig oder gar keine geistige Erkenntnis besitzen. Es ist ihnen zu helfen, so ihr nur ihnen helfen wollet, so ihr ihnen Liebe schenkt und sie erlösen möchtet aus der Finsternis. Die Not ist übergroß und kann nicht zwangsweise behoben werden. Ein Abruf von der Erde vorzeitig ist oft ein Erbarmungsakt an diesen Seelen, daß sie nicht noch weiter absinken und dann die Erlösung aus der Tiefe noch weit schwerer sein würde, weil der Wille dann noch verstockter und völlig gegen Gott gerichtet ist. Darum gedenket derer, die plötzlich von der Erde scheiden, und sendet ihnen liebevolle Gedanken nach, auf daß sie sich angezogen fühlen von euch, zur Erde zurückkehren und an euch lernen können, denn sie werden sich immer in der Nähe derer aufhalten, die ihnen Liebe geben, sie werden weit eher bereit sein, gedankliche Belehrungen von euch entgegenzunehmen, als sie es auf Erden getan hätten, und es kann für solche Seelen der vorzeitige Tod noch der einzige Weg sein zu einer Willenswandlung, so ihr ihnen Kraft gebet durch eure Liebe, durch euer Gebet, das der Erlösung dieser armen Seelen aus der Finsternis gilt.

 

^ B.D. NR. 5596 Wirkung des göttlichen Wortes auf die jenseitigen Wesen.

Die Wesen im geistigen Reich aber fühlen sich sonderbar beeindruckt von Meinem Wort, so ihr es ihnen darbietet, so ihr Mich Selbst durch euch reden lasset. Sie fühlen sich wohltätig berührt davon, weil es ihnen einen Kraftstrom vermittelt, den sie willig auf sich wirken lassen und der in ihnen das Verlangen weckt, stets mehr und mehr in Empfang zu nehmen. Diese Wesen fühlen Mich, aber erkennen Mich noch nicht eher, als bis sie zum Glauben gelangen, daß Ich Selbst sie anrede durch euch. Dann aber gehen sie nicht mehr von euch und wollen unausgesetzt eure Worte hören. Und dann kann ein reiches Wissen ihnen vermittelt werden, das Licht verbreitet und wieder unzählige Seelen zum Licht locket und die Arbeit für Mein Reich auf diese Weise ungemein umfang- und erfolgreich sein kann. Wer Mir dienen will, der wird auch angenommen, und entsprechend seiner Willigkeit ist sein Auftrag. Darum seid eifrig tätig für Mich, wisset, daß euch nur eine kurze Zeit zur Verfügung steht und daß ihr in dieser kurzen Zeit sehr erfolgreich wirken könnet, so ihr nur jede Gelegenheit nützet, Mein Wort zu verbreiten, denn überall, wo dieses angenommen wird, wo es gelesen oder angehört wird, finden sich Seelen ein aus dem geistigen Reich, die, durch die ungewöhnliche Lichtstrahlung angelockt, auch die ungewöhnliche Wirkung spüren und dankbar entgegennehmen, wodurch ihnen Kraft zugeführt wird. Doch noch weit größer ist der Erfolg, wenn Mein Wort, Mein Evangelium, diesen Seelen bewußt zugeleitet wird, wenn sie in Gedanken herangerufen werden und jedes Wort auch für sie ausgesprochen wird. Kein Mensch auf Erden ahnet, welche Wirkung solche Worte auf die jenseitigen Seelen ausüben, doch bedenket, daß es Mein Wort ist, daß ihr nur Werkzeug seid, dessen Ich Mich bediene, um auch diesen Seelen Mich nahezubringen, ohne ihren Willen unfrei zu machen. So auch spreche Ich Selbst zu den Menschen auf der Erde, die Ich direkt auch nicht ansprechen kann - nur sind diese weit weniger annahmewillig, weil sie die große geistige Not noch nicht in ihrem Umfang erkennen, die aber die Seelen im Jenseits veranlaßt, Hilfe zu suchen, die sie in Meinem Wort, durch euch zugeleitet, erfahren.

 

^ B.D. NR. 5599 Not der abgeschiedenen Seelen. Liebe der Menschen Hilfe.

Doch die Liebe der Menschen auf Erden wird von Gott angenommen. Und um dieser Liebe willen kann nun Gottes erbarmende Liebe tätig werden. Er leitet den Seelen Kraft zu aus Seinem unerschöpflichen Liebeborn, Er nimmt die fürbittende Liebe an und hilft nach, wo dem Wesen die Kraft fehlt. Ihr Menschen, gedenket dieser armen Seelen und gebt ihnen, worum sie euch bitten immer, so sie sich in eure Gedanken einschalten. Achtet dieser Bittrufe und schenket ihnen Gehör - sendet ihnen liebe und gute Gedanken zu, weiset sie hin zu Jesus Christus, an den sie nicht glauben wollten auf Erden, rufet Ihn Selbst gleichzeitig an und empfehlet Ihm diese Seelen. Aber lasset euer Gebet kein Lippengebet sein, denn nur die Liebe hat erlösende, kraftspendende Wirkung, und um diese Liebe bitten euch alle Seelen, die im Jenseits schmachten müssen. Und ihr selbst wisset nicht, in welchem Zustand eure Lieben von euch gegangen sind, und ihr sollet darum keinen auslassen, der euch durch auftauchende Gedanken an ihn seine Nähe, seine Bitten kundtun will.

 

^ B.D. NR. 5600 Kraft des göttlichen Wortes.

Ein gewaltiger Kraftstrom berührt die Seele, die willig Mein Wort entgegennimmt, denn der Wille, Mich zu hören, öffnet sie auch zum Empfang Meiner Kraft. Darum will Ich, daß Mein Wort immer wieder den Menschen auf Erden oder auch den Seelen im Jenseits angeboten wird, um ihren Willen anzuregen.

Sie muß nun auch im Jenseits Mein Wort zugeführt bekommen, um daraus Licht und Kraft zu schöpfen, will sie nicht in dem dunklen Zustand verbleiben, in dem sie die geistige Welt betreten hat. Sowie aber Mein Wort eine willige Seele berührt, fühlt sie sich wundersam getroffen, sie wird aufgewühlt in ihrem Innersten, Lichtfunken beglücken sie und erhöhen ihr Verlangen nach ständigem Licht, und sie spürt auch eine Kraftzufuhr, die sie antreibt zur Tätigkeit, die auch ihren Willen verstärkt, der Seele eine Nahrung zu verschaffen, die ihr fehlt. Es sind nicht bloße Worte, welche die Seele vernimmt, die willig Meine dargebotene Gnadengabe empfängt, sondern sie fühlt sich angesprochen von einem liebenden Wesen, und Dessen Liebe berührt die Seele gewaltig, und sie gibt sich daher ganz der Wirkung Meiner Ansprache hin. Und sowie die Seele diesen Willen aufgebracht hat, ist sie dem Dunkelheitszustand entronnen, eine Helligkeit umstrahlt sie, und ihre Erkenntnis, ihr Wissen nimmt zu, denn die Kraft Meines Wortes bewirkt diese Änderung, weil es Meine direkte Ausstrahlung ist auf die Wesen, die sich selbst Meinem Wort öffnen. Darum bleibt euch, Meinen Dienern auf Erden, diese eine wichtige Aufgabe - Mein Wort den Mitmenschen oder den Seelen im Jenseits zuzuführen.

 

^ B.D. NR. 5602 Gedenket der Seele nach dem Tode. Jämmerliche Gestalten im Jenseits.

Wüßtet ihr Menschen um die Not dieser Seelen, sie würden euch erbarmen und eure Liebe aufflammen lassen, doch der Glaube daran fehlt euch und kann euch nicht wider euren Willen gegeben werden.

 

^ B.D. NR. 5605 Erweckung der Toten durch Gottes Wort.

Doch wie ihr es von der Ewigen Liebe empfanget, so auch müsset ihr in Liebe Mein Wort weitergeben; es muß euch der Hilfswille antreiben, auszuteilen, was euch selbst zum Leben erweckte.

Doch die vielen Seelen, die in ihren Gräbern ruhen - die zwar noch ihren Gedanken nach auf der Erde wandeln und doch geistig tot sind und in bedrückender Finsternis. Diese Seelen umgeben euch, und ihnen sollet ihr Hilfe bringen, ihr sollet ihnen emporhelfen aus der Nacht des Todes zum Licht des Lebens.

Traget Licht in die Finsternis, wo es auch sei - nehmet euch aller derer an, die tot sind im Geist, gedenket eurer toten Mitmenschen wie auch der toten im Jenseits - wollet, daß sie zum Leben erwachen, und bringet ihnen in Liebe Mein Wort.

 

^ B.D. NR. 5609 Wirksame Medizin der Seele: Gottes Wort.

Es gibt kein anderes Mittel als dieses Mein Wort, und ob auch Fürbitte geleistet wird für diese Seelen, die sich in Not befinden - diese hilft nur, ihren Willen anzuregen, sich zu öffnen, wenn ihr das Rettungsmittel gereicht wird. Denn es muß die Seele selbst wollen; kein Mensch auf Erden und kein Wesen im Jenseits kann ihr diesen Willensentscheid abnehmen, sie muß sich unweigerlich selbst denen zuwenden, die ihr das Wort bringen wollen, das sie heilen und kräftigen kann. Und für diesen Willen sollet ihr Menschen bitten, daß er weich und nachgiebig werde, und die Seele wird dieses Gebet schon als Kraft empfinden und die ihr dargebotene Hilfe annehmen.

 

^ B.D. NR. 5624 Seliges Los und Tätigkeit im geistigen Reich.

Schon der Wille einer solchen Seele, den mitleidenden Seelen beizustehen, wird ihnen Kraft eintragen, und diesen Willen anzuregen wird euer unausgesetztes Bemühen sein, weil ihr anders ihnen nicht helfen könnet, wenn ihr Wille sich dagegenstemmt.

 

^ B.D. NR. 5732 Jenseitige Zuhörer. Fragen. Über Jesus Christus. Segen.

Es kommen unzählige Seelen im Jenseits in den Besitz von Geistesgut, die euch und eure Tätigkeit für Mich und Mein Reich verfolgen und willig sind, sich belehren zu lassen.

Und immer neue Seelen rufen sie herbei, immer neue Seelen begehren, Licht zu empfangen, und immer neuen Seelen wird daher das Evangelium nahegebracht, die es nun wieder ihrerseits verwerten, um anderen Seelen aus der gleichen Not herauszuhelfen.

Sowie nur die Verbindung hergestellt wird von der Erde zum geistigen Reich, strahlt auch schon das Licht aus und locket zahllose Seelen aus der Finsternis herbei.

 

^ B.D. NR. 5737 Hilfe für Verirrte auf Erden und im Jenseits. Fürbitte.

Hilfe für Verirrte auf Erden und im Jenseits. Fürbitte.

3. August 1953. B.D. NR. 5737.

Nützet alle eure Kraft, um Hilfe zu bringen den in der Finsternis auf Erden wandelnden Menschen sowie den Seelen im Jenseits, die noch unerlöst sind und auch eure Hilfe benötigen, um zum Licht zu gelangen. Lasset keine Stunde vorübergehen, ohne dieser Seelen zu gedenken, d.h., richtet euer Tagewerk so ein, daß ihr immer auch ihnen so viel Zeit schenket, um ihnen ein stilles Gebet zu geben, einen Hinweis zu Jesus Christus oder auch den Menschen auf Erden Aufklärung, die euch Gehör schenken. Seid zu jeder Stunde Arbeiter im Weinberg des Herrn, lasset eure wichtigste Tätigkeit nicht außer acht, vergesset ihrer nicht über eurer irdischen Tätigkeit. Es wird wohl viel verlangt von euch, die Welt völlig in den Hintergrund zu stellen, eure Gedanken ständig dem geistigen Reich zuzuwenden, während ihr noch auf Erden lebet und auch den Kampf mit dem Leben aufzunehmen gezwungen seid, doch glaubet es, daß ihr auch den Daseinskampf nicht so spüren werdet, daß ihr getrost eure irdischen Sorgen Dem anvertrauen könnet, Der euch in Seine Dienste genommen hat, glaubet es, daß Er sorgt für Seine Knechte und Mitarbeiter, so diese nur eifrig die Arbeit leisten, für die sie sich selbst Ihm angetragen haben - den Verirrten auf Erden und im Jenseits beizustehen, daß sie den rechten Weg finden. Und dafür sollet ihr euch stets die Zeit nehmen, ihr sollet euer Arbeitsfeld mehr in das geistige Reich verlegen als in die irdische Welt - ihr sollet eingedenk sein dessen, daß Menschen auf der Erde diese Arbeit ausführen müssen, weil der freie Wille des Menschen nicht gefährdet werden darf; ihr sollet nicht vergessen, daß das Gebet der Menschen auf Erden auch für die Seelen im Jenseits von größtem Wert ist und daß auch ihnen die erste Hilfe durch euch gebracht werden muß, weil die Arbeit der Lichtwesen im geistigen Reich erst dann einsetzen kann, wenn ihr durch eure Fürbitte, durch eure gedanklichen Belehrungen den Seelen so viel Kraft zugewendet habt, daß sie nun auch willig sind, die Lichtwesen anzuhören. Darum lasset keinen Tag vorübergehen, an dem ihr nicht gearbeitet habt für das Reich Gottes, und seid auch immer Meines Segens gewiß, denn es gilt die Errettung vieler Seelen aus der Finsternis, es ist die Hilfeleistung, die in der Endzeit noch den Seelen gebracht werden soll, die sich allein nicht lösen können von finsterer Macht, die Licht benötigen, um den Weg zu finden aus der Nacht des Todes zum Licht des Lebens.
Amen. B.D. NR. 5737.

 

^ B.D. NR. 5740 Erlösung aus der Tiefe. Rettungswerk.

Und diesen Liebefunken sollet ihr Menschen in ihnen entzünden durch eure Fürbitte, durch liebendes Gedenken, das ihr diesen Seelen schenket durch bewußte Hilfeleistung, indem ihr sie belehret in Gedanken, indem ihr ihnen Kenntnis gebet von ihrem Erlöser Jesus Christus, Der ihre Rettung ist und Den sie jederzeit anrufen können um Kraft und Gnade und Vergebung ihrer Sünden. Ihr Menschen könnet viel dazu beitragen, ein Rettungswerk zu vollbringen, und wenn es nur eine Seele ist, der ihr Hilfe gebracht habt, die ihr befreit habt aus den Fesseln des Satans, so ist damit unsagbar viel gewonnen, denn jede Seele hat ihren Anhang, der gleichsam mit gerettet wird, weil dies die Seele selbst tut in ihrer Dankbarkeit und Seligkeit, die sich auf die unglücklichen Seelen überträgt, und also mit jeder geretteten Seele eifrige Mitarbeiter gewonnen werden, die im jenseitigen Reich sich beteiligen am Erlösungswerk.

 

^ B.D. NR. 5745 Gottes Wort wird als Kraftzustrom empfunden von Seelen im Jenseits.

Und sind es nicht die Menschen auf Erden, die aus der Kraftströmung einen Nutzen ziehen, so sind es doch die Seelen im Jenseits, denen kein Gedanke verborgen bleibt, sowie sie nur Erfahrungen sammeln wollen bei euch, die ihr den Weg gehet nach Meinem Willen. Jeder Zustrom von Kraft, der durch Gebet oder Liebewirken, durch Übermitteln Meines Wortes auf Erden oder Vorlesen dieses Wortes diesen Seelen ersichtlich ist als Lichtstrahl, wird von ihnen wohltuend empfunden, sowie sie bereit sind, ihn anzunehmen. Und ihr seid darum stets von solchen Seelen umgeben, die sich Kraft holen möchten bei euch. Wohl könnten sich eure Mitmenschen gleichfalls bei euch Kraft holen in Fülle, so sie euch anhörten und sie selbst teilhaftig würden der Gnadenkraft Meines Wortes, doch ihr Wille ist noch nicht ausschließlich der Gewinnung geistigen Gutes zugewandt, weil sie der Welt noch zuviel Beachtung schenken, während die Seelen im Jenseits nur das als Kraft, als Wohltat empfinden, was ihnen durch euch geboten wird, denn den Kraftzustrom im Jenseits, der ihnen durch Lichtwesen zugeleitet wird, erkennen sie erst dann als Gleiches, wenn sie die erste Erkenntnis gewonnen haben - wenn sie aus dem Reiche der Finsternis oder Dämmerung mit eurer Hilfe das Tor zum Licht gefunden haben, weil sie sich noch zu sehr in Erdennähe aufhalten und darum auch von der Erde aus leichter bearbeitet werden können als von den Wesen des Lichtes. Diese aber stehen schon als Helfer hinter ihnen und machen ihnen das Verständnis dafür leicht, was ihnen durch euch geboten wird.

 

^ B.D. NR. 5767 Große Not der Seelen im Jenseits.

Allen Seelen aber mangelt es an Kraft zum rechten Wollen - und es kann ihnen keine Hilfe gebracht werden laut Gesetz von Ewigkeit, wenn sie selbst nicht solche begehren. Wohl ist das Erbarmungswerk Gottes nicht beendet, wenn die Seele den irdischen Körper verläßt, doch was sie auf Erden ungenützt ließ, wenngleich sie es in reichstem Maße besaß, das muß sie sich im Jenseits erst erwerben, und sie ist zu schwach dazu. Stellet euch immer nur äußerst geschwächte, hilflose Wesen vor, die unsagbar leiden und die auf Hilfe angewiesen sind, um von ihren Leiden befreit zu werden - es würde euch ein Erbarmen überfallen für diese Wesen, so ihr sie erblicken könntet in ihrer Not. Und ihr alle habt Seelen drüben, von denen ihr nicht wisset, in welchem Zustand sie eingegangen sind in das geistige Reich - ihr alle habt Menschen, die euch nahestanden, durch den Tod verloren. Gedenket wenigstens dieser euch nahegestandenen Seelen und helfet ihnen, denn selbst das kleinste Erlösungswerk an solchen Seelen zieht weitere Erlösungen nach sich, und ihr habt viel dazu beigetragen. Und helfen könnet ihr ihnen nur durch liebendes Gedenken und Gebet, durch eine Fürbitte für diese Seelen, die sie zwar noch nicht aus ihrer Qual befreit, aber ihnen Kraft zuwendet, mittels derer dann die Seele ihren Willen wandeln und dem Licht zustreben kann. Sie kann nicht wider ihren Willen erlöst werden aus ihrer qualvollen Lage, auf daß sie aber recht wollen kann, ist eure Fürbitte nötig, ein Gebet, das in Liebe ihr geschenkt wird, sowie sie sich in eure Gedanken drängt. Denn ihr sollt wissen, daß die Seele euch um Hilfe bittet, so sie sich in eure Gedanken einschaltet, daß die Seelen euch ständig umgeben, die von euch Hilfe erhoffen, und daß ihr die Gedanken an Verstorbene nicht unwillig zurückdrängen dürfet, wenn ihr nicht ihre Qualen noch verstärken wollet. Um euch und euren freien Willen nicht zu schädigen, bleibt euch das Los dieser Seelen verborgen; es sind zwei Welten, in der ihr und die abgestorbenen Seelen sich befinden, es ist eine Grenze gezogen, der Blick ist euch verwehrt in ihre Welt, aber dennoch besteht sie, und ihr könnet aus eurer Welt ihnen viel Liebe nachsenden, die sich auswirkt in einer Weise und in einem Ausmaß, daß unzählige Seelen ihrem Zustand entfliehen können. Gedenket oft dieser armen Seelen und lasset sie nicht unbeachtet in ihrer Not, denn was ihr an ihnen tut in erbarmender Liebe, das wird euch reich vergolten werden, indem euch auf Erden schon geistige Hilfe zuteil wird durch alle Seelen, die aus der Dunkelheit gelangten zum Licht.

 

^ B.D. NR. 5855 Not der Seelen im Jenseits. Jesus Christus.

Menschen, denen keine liebevollen Gedanken folgen in jenes Reich, können oft endlos lange in dieser Lage verbleiben, und diese Seelen sind überaus bedauernswert, und doch ist ihnen nur zu helfen durch Fürbitte, daß sie Kraft vermittelt bekommen, um ihren Willen recht zu richten. Folgen aber einer Seele hilfswillige Gedanken nach, dann empfindet sie diese auch wohltätig und hält sich ständig in der Nähe derer auf, von denen der Kraftstrom ausgeht.

 

^ B.D. NR. 5877 Kurze Phase des Erdenlebens entscheidet Los im Jenseits.

Auch diese Seelen müssen im freien Willen die Zufuhr von Licht und Kraft begehren, dann erst werden sie empfangen, und dann erst beginnt ihre Aufwärtsentwicklung mit der Arbeit, die sie wieder an den Seelen der Finsternis ausüben. Es ist gewissermaßen ein mühsamer Gang, ein Aufstieg, wo Stufe um Stufe erklommen werden muß mit Aufbietung aller Kraft und allen Willens. Es bleibt kein Bemühen ungelohnt, es kommt die Seele auf jeden Fall vorwärts, doch weil sie selbst noch sehr schwach ist und über wenig Kraft verfügt, muß sie ihren ganzen Willen aufbieten und viel Unterstützung finden von seiten der Lichtwelt oder menschlicher Fürbitte, bis sie selbst so weit Licht- und Kraftempfänger geworden ist, daß sie nun ihrerseits austeilen kann und nun immer mehr Kraft empfängt.

 

^ B.D. NR. 5901 Zutragen des Evangeliums den jenseitigen Seelen. Liebe.

Die Seelen, die kraftlos sind im Jenseits, sind arm an Liebe - und das müsset ihr ihnen erklären, daß sie nur dann Hilfe erwarten können, wenn sie bereit sind, Liebe auszuteilen denen, die gleich ihnen arm sind und unselig.

Ihr könnet die Seelen belehren noch und noch - sie werden euch nicht glauben oder euch nicht verstehen, wenn sie nicht liebewillig sind, und wollet ihr ihnen nun helfen, so muß eure größte und erste Sorge sein, sie anzuregen zu liebevollen Hilfeleistungen an den anderen Seelen, die in Not sind und sich an sie wenden.

 

^ B.D. NR. 5903 Segen der geistigen Arbeit.

Euer geistiges Streben, eure Arbeit für Mich und Mein Reich, wird eifrig verfolgt von jenen Seelen, und was ihr tut, wollen auch sie ausführen mit eurer Hilfe.

 

^ B.D. NR. 5929 Erlösung der Hölle. Lichtstrahl in Form eines Kreuzes.

Sie werden von einem Licht angestrahlt in Form eines Kreuzes, das ihnen blitzschnell die Erinnerung schenkt an Den, Der am Kreuz gestorben ist.

 

^ B.D. NR. 5964 Erlöserarbeit an jenseitigen Seelen im Willen Gottes.

Diesen Seelen aber auch Möglichkeiten zu schaffen, auf Umwegen zu Mir zu gelangen, bin Ich ständig bemüht, und ihr Menschen könnet Mir dabei helfen, indem ihr euch jener Seelen annehmet, indem ihr ihnen Kenntnis gebet von Mir, weil sie euch eher anhören, wenn sie überhaupt bereit sind, ihre Notlage zu ändern.

 

^ B.D. NR. 5980 Gottes Segen für Erlöserarbeit. Seelen im Jenseits.

Und es ist wahrlich keine Bemühung vergebens, denn immer ist ein Erfolg zu verzeichnen im jenseitigen Reich, weil dort schon der kleinste Lichtschimmer ausgewertet wird - weil immer Seelen sind, die den Grad schon erreicht haben, daß sie aus jeder geistigen Tätigkeit eurerseits ihren Nutzen ziehen. Sowie ihr Mir dienen wollet, seid ihr von einem Lichtschein umgeben, der Seelen herbeilocket, und darum sollet ihr nicht müde werden oder gleichgültig in der Arbeit für Mein Reich, auch wenn ihr irdisch wenig Erfolg beobachten könnet - ihr arbeitet nicht vergebens, und jeder Gedanke, jedes Wort, jeder Federstrich hat seine Auswirkung und bringt Erlösung den Seelen auf Erden oder im geistigen Reich.

 

^ B.D. NR. 5992 Wirkung eines strebenden Menschen auf jenseitige Seelen.

Und von besonderer Wirksamkeit ist dann das Gebet für die Verstorbenen, das gedankliche Verweilen bei den unerlösten Seelen, das diese heranruft und sie teilnehmen lässet an dem guten Einfluß auf die Seele in seiner Umgebung. Die Gedanken des Menschen bleiben jenen Seelen nicht verborgen, so sie geistig gerichtet sind, und so werden immer die Seelen herangerufen, die wandlungsfähig und willig sind.

 

^ B.D. NR. 7065 Erlösung des Gebundenen in der Umgebung.

Ihr alle könnet zur Erlösung des Geistigen beitragen, sowie nur eure Liebe alles umfaßt, was noch in Unfreiheit und daher in Unseligkeit verharrt.

Wenn ihr des unglückseligen, gebundenen Geistigen gedenket, daß es völlig machtlos dem Gegner ausgesetzt ist (daß es noch dem Gegner angehört) - wenn ihr ihm helfen wollet und ihr eure Kraft einsetzet, um es zu befreien, so tut ihr wahrlich ein Erlösungswerk von größter Bedeutung, denn es wird diesem Geistigen die Aufwärtsentwicklung erleichtert, es vermag sich schneller in die Gesetze göttlicher Ordnung einzufügen und kann auch die Außenform leichter sprengen und schneller in neue Verformungen eingezeugt werden, so daß es rascher zum Ausreifen gelangt.

Ihr könnet es glauben, daß ihr schon gewaltige Erlösungsarbeit leistet, wenn ihr alles um euch mit liebenden Gedanken umfaßt - jedoch nicht mit einer besitzenwollenden Liebe, sondern mit erbarmender, beglücken- und helfenwollender Liebe alles betrachtet, was euch im täglichen Leben dienet. Das in der Materie gebundene Geistige empfindet diese Liebe, und es ist stets mehr bereit, euch zu dienen.

Ihr selbst aber lebet dann ein bewußtes Leben, bewußt eurer eigenen Aufgabe und auch bewußt des Zustandes aller Kreatur und aller geschöpflichen Dinge. Und so ihr selbst also in den Zustand einer solchen Liebe eingegangen seid, die alles umfaßt, auch die sogenannte tote Materie, wird es euch auch leicht sein, in euch selbst die gerechte Ordnung herzustellen, weil die Liebe dann die Kraft ist, die auch das vollbringt, noch widergöttliche Substanzen zu sänftigen und ihnen zur Vergeistigung zu verhelfen.

Und alles braucht Beistand, sowohl eure Mitmenschen als auch alle Schöpfungswerke, die euch umgeben, sei es die Materie, die Pflanzen oder die Tiere.

 

^ B.D. NR. 8441 Kraft der liebenden Fürbitte für Ungläubige.

Und wollet ihr solche Menschen zu überzeugen suchen von der Wahrheit, so werdet ihr kaum einen Erfolg verzeichnen können, und das einzige, was ihr für sie tun könnet, ist Fürbitte, weil - wenn diese in Liebe geleistet wird - sie als Kraft wieder auf jene Menschen zurückstrahlt und dann auch eine Wirkung haben kann, daß der Mensch nachdenkt und sein Abwehrwille schwächer wird. Und darum sollet ihr aller Ungläubigen auch im Gebet gedenken, daß ihre Herzen sich berühren lassen von der Kraft der Fürbitte.

Es brauchte kein Mensch auf Erden verlorenzugehen, wenn für jede Seele innig gebetet würde aus tiefer Liebe heraus.

Doch wenn sich ein jeder Mensch die Errettung einer Seele nur zum Ziel setzen würde, daß er dieser Seele seine Liebe zuwendet und Mich bittet um Rettung, auf daß sie nicht wieder für endlose Zeiten verlorengehe - wahrlich, es würden die Menschen sich wandeln und zu einem rechten Glauben gelangen, und sie würden alles tun, um ihren Erdenlebenszweck zu erfüllen.

 

^ B.D. NR. 8525 Weinbergsarbeit nicht ohne Wirkung.

Doch bedenket, daß sich nur wenige Menschen mit geistigen Gedanken befassen, daß ihre Gedanken zumeist weltlich gerichtet sind - daß aber nur geistige Gedanken einwirken können auf Seelen im jenseitigen Reich und diese ganz nötig Hilfe brauchen, sowie sie sich noch ihres geringen Reifegrades wegen in Erdnähe befinden. Sie können euch nur verstehen, indem sie eure Gedanken verfolgen, und wenn diese nun geistig gerichtet sind, können sie den größten Segen daraus ziehen.

Also haben jene jenseitigen Seelen nur wenige Möglichkeiten, sich einzufinden an Lichtquellen, wo sie selbst auch Licht entgegennehmen dürfen - was sie jedoch tun, wo nur durch Lichtfunken ein solcher Quell auf Erden ersichtlich ist.

 

^ B.D. NR. 9014 Bitten um Kraftzuwendung für die Seelen der Verstorbenen.

Wenn immer sich euch ein Gedanke aufdrängt an einen Verstorbenen, so wisset ihr, daß dies immer eine Bitte ist um Hilfe, die ihr ihnen leisten könnet, denn es nimmt sich derer kein Mensch an.

Doch gerade der erste Schritt fällt einer Seele sehr schwer, bis sie einmal die Kraft der Fürbitte erfahren hat, die sich dann in der Wandlung ihres Willens äußert, der nun auch leichter zu beeinflussen ist, und der Ruf an eine solche Seele auch befolgt wird.

 

^ B.D. NR. 9018 Lichtfunken locken die Seelen aus der Finsternis heraus.

Und so ist allein das Lösen aus der Tiefe die schwierigste Arbeit, die aber jede Fürbitte für solche Seelen stark unterstützt, so daß sich immer mehr Seelen beruhigen, daß ihr Zustand nicht mehr ein ewiger Kampf ist, daß sich die Seele absondert von ihrer Umgebung und langsam sich auf sich selbst besinnt. Denn kein Mensch auf Erden leistet vergeblich Fürbitte für diese Seelen.

 

 

Siehe Gebet der Fürbitte

 

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